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ATTNANG-PUCHHEIM/GUNSKIRCHEN/STEYR. Das BFI Oberösterreich betreibt an drei Standorten Metallausbildungszentren. Diese erfolgreiche arbeitsmarktpolitische Maßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), das Landes OÖ und des Arbeitsmarktservice OÖ gefördert. Momentan gibt es noch einige freie Ausbildungsplätze.

Zerspanungsarbeiten im MET-Zentrum in SteyrFoto: BFI
Zerspanungsarbeiten im MET-Zentrum in SteyrFoto: BFI

Die Geschichte der MET-Zentren reicht in das Jahr 2005 zurück. Damals wurde das BFI auf Grund des Facharbeitermangels damit beauftragt, eine Metallausbildung für arbeitssuchende Menschen aufzubauen. Das BFI mietete daraufhin eine ehemalige Lokomotivenhalle der ÖBB an, nahm einen Schlosser als Ausbildner unter Vertrag und schon ging es los. Aktuell werden allein im MET-Zentrum Attnang-Puchheim an die 80 Personen geschult, damit diese einen Lehrabschluss machen können. Übrigens: Wer glaubt, Metall sei eine rein männliche Domäne, der irrt. Der Frauenanteil beträgt knapp 30 Prozent.

Drei Fachbereiche

Am Standort in Gunskirchen werden die Teilnehmer nicht nur in der Metallbearbeitung, sondern auch in Zerspanungstechnik und Metalltechnik ausgebildet. Die Trainer des BFI bereiten in allen drei Fachbereichen auf die Lehrabschlussprüfung vor. Darüber hinaus ist es möglich, Schweißprüfungen zu absolvieren.

Erfahrene Trainer

Auch im MET-Zentrum Steyr findet sich ein umfassendes Aus- und Weiterbildungsangebot in den unterschiedlichsten Bereichen der Metallbearbeitung. Erfahrene Trainer vermitteln in der modernen Lehrwerkstätte Grundlagen und Spezialisierungen von Maschinenbautechnik bis Bolzenschweißen. Auch Vorbereitungskurse auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung können besucht werden.

Online lernen

Auf Krisen wie Corona sind die MET-Zentren im Übrigen bestens vorbereitet. Denn die Online-Plattform „digiMET“ ermöglicht ein komplett individualisiertes Lernen. Das E-Learning-Angebot basiert auf Moodle und ist jederzeit und überall abrufbar. Das bietet den Lernenden zusätzlich den Vorteil, dass sie ihr Wissen aneignen bzw. vertiefen können, wann und wo immer sie wollen. Die Trainer wiederum sind stets in der Lage zu überprüfen, wie es mit dem Lernfortschritt der Auszubildenden aussieht. Damit können sie an den richtigen Schrauben drehen, damit der weitere Lernerfolg garantiert ist.

Wer derzeit ohne Job ist und Interesse hat, einen metallverarbeitenden Beruf zu ergreifen, soll sich mit dem jeweiligen AMS in Verbindung setzen. Auskünfte gibt es auch unter der BFI-Serviceline 0810/004 005


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