Landeshauptmann besuchte Steyrer BMW-Werk
STEYR. Die Coronakrise hat auch die Automobil-Branche schwer getroffen. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) sichert Unterstützung für den BMW-Standort in Steyr zu.

„Unser Ziel ist, dass die heimische Produktion und regionale Wertschöpfungsketten in der oö. Automobilbranche künftig eine noch größere Rolle spielen“, sagt Stelzer am Mittwoch (8. Juli) bei einem Betriebsbesuch im BMW Group Werk Steyr. Für den Standort Oberösterreich sei die Automobilbranche mit den vielen oö. Automobilzulieferern nicht nur ein bedeutender Wirtschaftszweig, sondern auch ein ganz zentraler Arbeitsplatzmotor.
580-Millionen-Euro-Paket
Zuletzt wurde die gesamte Automobilbranche durch die Corona-Krise schwer getroffen. „Oberösterreich stärken heißt jetzt vor allem auch, die regionalen Produktionsstandorte in diesem Bereich weiter zu stärken, damit Arbeitsplätze am Standort OÖ gesichert bleiben“, erklärt Stelzer. „Angesichts der erneuten Steigerungen von Erkrankungen durch Corona wollen wir alles tun, um die Gesundheit zu schützen; aber auch alles tun, um die Wirtschaft zu unterstützen.“ Deshalb habe man auch ein eigenes 580 Millionen Euro schweres „Oberösterreich‐Paket“ für die Menschen und Betriebe geschnürt – mit ersten sehr positiven Entwicklungen: Die Zahl der Arbeitslosen ist vom Corona‐bedingten Höchststand Mitte April mit rund 60.000 auf rund 45.000 Arbeitslose Ende Juni zurückgegangen.
Nachfrage stark gesunken
In Steyr befinden sich das weltweit größte Motorenwerk der BMW Group sowie das konzernweite Dieselmotoren-Entwicklungszentrum. Nach einem erfolgreichen Jahr 2019 mit über 1,2 Millionen produzierten Motoren und einem Umsatz von 3,7 Milliarden Euro hat die Corona-Krise das Motorenwerk stark getroffen. Ebenso wie viele andere Unternehmen, verzeichnet auch die BMW Group einen weltweiten Rückgang der Nachfrage.


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