Zwölf Männer, die im Kampf für Demokratie und Freiheit ihr Leben ließen
STEYR. Das traditionelle Februargedenken in Steyr fand im Stadtteil Ennsleite statt.

„Diesmal standen besonders jene zwölf Männer im Mittelpunkt, die 1934 ihr Leben im Kampf für Demokratie und Freiheit lassen mussten“, sagt SPÖ-Vizebürgermeister Markus Vogl, „darunter Johann Weiss, der Vater unseres Bürgermeisters in Ruhe Franz Weiss. Wir wollen damit die Opfer und die schrecklichen Ereignisse wieder ins Gedächtnis rufen, damit nie wieder die fundamentalen Werte der Demokratie und die Rechte der Arbeitnehmer durch totalitäre Entwicklungen gefährdet werden.“
Zentrum des Aufstandes
Zusätzlich zur Kranzniederlegung wurden für die zwölf Gefallenen namentlich beschriftete Kerzen und je eine rote Nelke abgelegt. SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Andreas Brich betonte, dass die Ennsleite, „dieser Stadtteil, in dem ich aufgewachsen bin, ein Zentrum des Arbeiteraufstandes von 1934 war.“ Brich weiter: „Ich meine, die Erinnerung an diese Ereignisse muss jedenfalls einen wesentlichen Platz in unserer Gedenkkultur haben, das haben wir heute wieder bewiesen.“


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