ASCHACH. Voraussichtlich vier Parteien werden im Herbst in Aschach zur Gemeinderatswahl antreten.

Aktuell hält die ÖVP mit 13 von 25 Mandaten die Absolute Mehrheit. Bürgermeister Hubert Kern ist seit 2013 im Amt und peilt eine weitere Periode als Ortschef an. „Ich möchte mit voller Kraft für unser Aschach weiterarbeiten. Nur wenn man oft bei den Bürgern ist, kennt man auch ihre Wünsche und Sorgen“, sagt der 52-jährige Polizist. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Kern will das ohnehin schon gute Wahlergebnis noch weiter ausbauen. Seit 1997 ist er im Gemeinderat von Aschach vertreten, 2003 wurde er Fraktionsobmann der ÖVP und 2009 Vizebürgermeister.
Ein Herausforderer
Bei der Bürgermeisterwahl hat Kern mit Hans-Jürgen Koch (SPÖ) zumindest einen Herausforderer. Der technikaffine Tüftler ist 38 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern im Alter von ein bis 15 Jahren. Das Wahlziel lautet, zumindest so viel an Mandaten zuzulegen, dass die SPÖ den Vizebürgermeister stellen kann. „Auf unserer Liste sind alle Altersgruppen und verschiedenste Berufsgruppen vertreten“, sagt Koch. Der jüngste auf der Liste ist 18, die älteste Kandidatin ist 71 Jahre. Wichtige Themen sind für die SPÖ die Einführung eines Gratis-Windelsack, die sichere Gestaltung der Schulwege und die Optimierung der Bushaltestellen. In puncto Umwelt sollen nach Meinung der Aschacher SPÖ endlich die Straßenbeleuchtungen auf LED umgestellt werden. „Das spart Strom und damit Ausgaben und natürlich ist dies ökologisch sinnvoll“, so Koch.
Dallinger führt FPÖ an
Ob FPÖ-Spitzenkandidat Peter Dallinger zur Bürgermeisterwahl antritt, ist noch offen. Der 44-Jährige ist seit 2015 im Gemeinderat und beruflich als Mess- und Regeltechniker im Einsatz. Dallinger ist verheiratet und hat zwei Kinder. „Wir wollen Aschach weiterhin in dieser Form als lebenswerte Gemeinde erhalten und mittels konsequenter und aktiver Mitarbeit bei allen Entscheidungen für die Bürger das Maximum zu erreichen“, so Dallinger.
Grüne treten zum vierten Mal an
Die Grünen treten in Aschach heuer zum vierten Mal bei der Gemeinderatswahl an. Spitzenkandidaten Sabine Schardax (49) ist bereits seit ihrer Jugend politisch aktiv. „Politische Mehrheiten sind austauschbar, unsere Erde ist es nicht. Wo anderen Parteien der Mut fehlt, echten Klimaschutz umzusetzen, kämpfen wir mit Liebe und Hartnäckigkeit für unsre Umwelt, Bodenschutz, Gerechtigkeit, Fairness und dafür, Aschachern auch ohne parteilichen Naheverhältnissen Gehör zu verschaffen“, sagt Schardax. Hobbys der Angestellten sind Fremdsprachen, Musik, Garteln, Paddeln auf ruhigen Gewässern und Distanzwandern.


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