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STEYR. Die Arbeitslosenquote in der Region Steyr ist weiter rückläufig, Ende April lag sie bei 7,2 Prozent.

 (Foto: rh)
(Foto: rh)

1.720 Männer und 1.512 Frauen waren zum Monatsende arbeitslos gemeldet, inklusive den 722 Schulungsteilnehmern sind damit 3.954 Personen im Arbeitsmarktbezirk Steyr auf Jobsuche. „Über alle Altersklassen und Ausbildungsabschlüsse hinweg zeigt sich insgesamt ein Minus bei der Arbeitslosigkeit von 31,8 gegenüber dem April im Vorjahr. Die unter 25-Jährigen profitieren dabei mit minus 59,6 Prozent besonders“, sagt der Steyrer AMS-Chef Franz Sandmair.

Hohe Kosten für Kurzarbeit

Ein Wehrmutstropfen sei, dass rund ein Drittel der Arbeitslosen in der Region schon mehr als ein Jahr auf Jobsuche ist. Optimismus bringt die Tatsache, dass alleine im April 727 neue offene Stellen beim AMS Steyr gemeldet wurden. Ausschlaggebend für die Stabilität am Arbeitsmarkt war in den letzten Monaten die Kurzarbeitshilfe. In der Phase vier (April bis Juni 2021) wird diese in der Region von 274 Betrieben für 3.288 Mitarbeiter genutzt. Vom AMS wurden dafür 19,7 Millionen Euro budgetiert.

Arbeitslose nach Gemeinden April 2021 (Veränderung zum April 2020)
Adlwang: 38 (-15), Aschach: 40 (-16), Bad Hall: 168 (-81), Dietach: 70 (-26), Gaflenz: 20 (-19), Garsten: 122 (-49), Großraming: 39 (-12), Laussa: 19 (-8), Losenstein: 29 (-28), Maria Neustift: 21 (-21), Pfarrkirchen: 53 (-14), Reichraming: 45 (-10), Rohr: 42 (-14), Steyr: 1.958 (-846), St. Ulrich: 54 (-15), Schiedlberg: 19 (-21), Sierning: 277 (-132), Ternberg: 69 (-53), Waldneukirchen: 25 (-38), Weyer: 78 (-60), Wolfern: 46 (-32)

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