Die Steyr-Daimler-Puch AG zwischen Wiederaufbau und Kaltem Krieg
STEYR. Unter dem Titel „Waffen für den Wohlstand“ findet am Donnerstag, 24. September, um 19 Uhr bei freiem Eintritt im Museum Arbeitswelt in Steyr eine Podiumsdiskussion statt.

In einer Zeit, in der in Europa wieder verstärkt über Aufrüstung diskutiert wird, wirft das Museum Arbeitswelt einen Blick auf die Geschichte der Steyr-Daimler-Puch AG als größter Militärwaffenproduzentin der Zweiten Republik.
Von den 1970er-Jahren bis zur Aufspaltung des Konzerns spielte die Rüstungsproduktion eine wichtige Rolle für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung, führte durch Waffenexporte aber auch immer wieder zu öffentlichen Kontroversen.
Ausgehend von aktuellen Forschungen zur Geschichte der Rüstungsindustrie in Österreich und der ehemaligen Tschechoslowakei diskutieren Historiker, Zeitzeugen und Experten über die Bedeutung der Waffenproduktion für Steyr, die Konflikte zwischen wirtschaftlichen Interessen und gesellschaftlicher Verantwortung sowie die Erfahrungen der Beschäftigten.
Mit: Leo Stauber, Christoph Jungwirth, Otmar Lahodynsky und Otto Schwaiger
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