Zweifacher Fahndungserfolg in Suben
SUBEN. Zwei Fahndungerfolge an zwei Tagen konnte die Autobahnpolizei Ried im Innkreis feiern. In Suben gingen den Beamten ein 59-jähriger Rumäne, der mittels EU-Haftbefehl gesucht wurde, sowie ein 27-jähriger Bulgare, gegen den eine Festnahmeanordnung vorlag, ins Netz. Beide sind in Haft.

Ein 59-jähriger rumänischer Staatsangehöriger wurde am 23. September um 21.15 Uhr als Insasse eines Linienbusses auf dem Parkplatz einer Autobahnraststation (Gemeinde Suben) von der Autobahnpolizeiinspektion Ried im Innkreis zur Kontrolle angehalten. Eine fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass der Rumäne im Schengener Informationssystem mit europäischem Haftbefehl zur Auslieferung nach Griechenland ausgeschrieben war. Erhebungen ergaben, dass der 59-Jährige in Griechenland wegen Schlepperei, Entführung und Freiheitsberaubung in Abwesenheit zu 13 Jahren und fünf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, und somit mit EU-Haftbefehl gesucht wurde. Der Beschuldigte wurde an Ort und Stelle festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert.
Fahndungserfolg 2.0
Eine Tag später, am 24. September, führten die Beamten der Autobahnpolizeiinspektion Ried um 11.15 Uhr im Bereich der ehemaligen Grenzkontrolle Suben eine fahndungsmäßige Kontrolle bei den Insassen eines bulgarischen Linienbusses durch. Dabei wurde bei einem 27-jährigen bulgarischen Staatsbürger festgestellt, dass gegen ihn eine Festnahmeanordnung wegen Verbrechens gegen das Eigentum der Staatsanwaltschaft Wien vorlag. Der 27-Jährige wurde festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden