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THALHEIM. „Eine umwelt- und menschenverträgliche Mobilität kann nur aus einem Mix verschiedener Formen bestehen: Zu Fuß gehen, Radfahren, Car-Sharing und ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr“, erklärte vor ein paar Wochen Roland Kloss bei seinem Vortrag in Thalheim.

Monika und Fritz Breitwieser wollen auch zukünftig ohne eigenen Pkw auskommen. Foto: privat
Monika und Fritz Breitwieser wollen auch zukünftig ohne eigenen Pkw auskommen. Foto: privat

Zwei, die das gehört und es sich vor allem auch zu Herzen genommen haben, sind Monika und Fritz Breitwieser. Das Ehepaar überlegt schon lange, wie man etwas für die Umwelt tun kann. Der Vortrag von Kloss, der 7.000 Kilometer mit dem Bambusrad unterwegs war, und das Radiointerview einer Klimaforscherin haben dann den Ausschlag gegeben.

„Nicht immer ganz einfach“

„Unsere Kinder haben gesagt, probiert es einfach ohne Auto – aber in einem Monat mit Schnee“, erzählt Monika Breitwieser. Also wurden im Winter Spikes für die Fahrräder gekauft und der Pkw in der Garage gelassen. Auf Skiurlaub ging es mit dem Zug. „Es hat funktioniert, aber es war manchmal nicht ganz einfach“, gesteht Breitwieser. „Es soll auch für andere ein Denkanstoß sein“, so die passionierte Radfahrerin, „man braucht keinen Parkplatz suchen und ich fühle mich viel ausgeglichener.2 Ganz ohne Auto wird es für das Ehepaar aber doch nicht gehen. „Mein Mann ist Arzt, der muss im Dienst mobil sein, aber da haben wir uns schon wegen Car-Sharing informiert.“


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