Drei Brüder im Rettungsdienst
THOAMSROITH. Menschen helfen und freiwillig für die Gesellschaft da sein: Für Benedikt (20), Lukas (21) und Nik Haminger-Huber (26) sind das keine leeren Worthülsen. Die drei Brüder sind Teil einer aktiven Zivilgesellschaft und mit Leidenschaft im Rettungsdienst an der Ortsstelle Thomasroith tätig.

Ein akuter Notfall in der Nacht, ein Arbeitsunfall am Nachmittag oder ein Spitalstransport in den frühen Morgenstunden. Egal zu welcher Tageszeit – Einer der drei Brüder ist zur Stelle, wenn Menschen in der Region Hilfe brauchen. Freiwilliges Engagement hat in der Familie Tradition.
Fußstapfen des Vaters
„Schon unser Vater war ein Rotkreuzler“, erzählt Benedikt, der aktuell seinen Zivildienst leistet und nach dieser Zeit dem Roten Kreuz treu bleiben will. So wie seine Brüder es vor ihm machten. Sowohl Elektriker Lukas als auch FH-Student Nik leisteten ihren Präsenzdienst bei der landesweit größten humanitären Hilfsorganisation.
„Aus unserer innersten Überzeugung sind wir für Menschen da, die unsere Hilfe brauchen“, sagen die Haminger-Hubers. Menschen, die sich freiwillig im Oberösterreichischen Roten Kreuz engagieren, finden Sinn und Spaß in ihrem Leben, sammeln Erfahrungen, schließen neue Freundschaften und sind Teil einer großen Familie der Menschlichkeit.
Wer sich freiwillig engagiert, stärkt das Gemeinwohl
Immer mehr Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit für andere: Rund 22.000 freiwillige Mitarbeiter sind im Oberösterreichischen Roten Kreuz tätig. Ihr Engagement stärkt die Gesellschaft. Um allen Anforderungen nachzukommen und den Wandel der Gesellschaft positiv mitzugestalten, steigt das Aufgabenfeld. Deshalb sucht das Rote Kreuz wieder freiwillige Mitarbeiter. „Egal, ob im Rettungsdienst, im Besuchsdienst, bei Essen auf Rädern, in der Arbeit mit Jugendlichen oder in den vielen anderen Bereichen. Wir haben die passende Jacke für jeden“, erklärt OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden