Landjugend schafft neue Lebensräume

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Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 11.11.2019 14:46 Uhr

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Hinter dem heurigen Projekt „Gewaltig nachhaltig – Landjugend setzt Bäume und schafft Lebensräume“ steht die Idee, für jedes Landjugendmitglied im Bezirk – insgesamt 1.350 – einen Baum zu pflanzen.

Die Bezirkslandjugend Vöcklabruck ist eine der größten Jugendorganisationen, die von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet wird. In der überparteilichen Jugendorganisation finden nicht nur Jugendliche aus Bauernfamilien, sondern die gesamte Jugend des ländlichen Raumes ihren Platz.

Versprechen eingelöst

Einzigartig im Bezirk sind die jährlich umgesetzten Projekte, an denen sich alle Ortsgruppen beteiligen können. Heuer wurde ein besonders aktuelles Thema in Angriff genommen, die heimischen Wälder und das damit verbundene Klima.

Beim diesjährigen Projekt „Gewaltig nachhaltig – Landjugend setzt Bäume und schafft Lebensräume“ soll für jedes der 1.350 Landjugendmitglieder im Bezirk ein Baum gepflanzt werden. Diese Bäume wurden anlässlich des Bezirksforstwettbewerbs an die einzelnen Ortsgruppen ausgegeben. Dabei bekam jede Ortsgruppe so viele Bäume, wie Mitglieder in der Datenbank eingetragen sind. Um eine ausgewogene Mischung zu bekommen, wurden sowohl Nadel- als auch Laubbäume ausgegeben.

Die Wetterextreme haben den heimischen Wäldern schwer zu schaffen gemacht. Jenen Gemeinden im Bezirk Vöcklabruck, die große Sturm- und Schneedruckschäden erlitten haben, soll geholfen werden. Dazu wurde von der Bezirkslandjugend Vöcklabruck auch ein Spendenkonto eröffnet. Das Geld wird in Baumsetzlinge investiert und bei den Betroffenen im Bezirk gepflanzt.

Bisher wurden bereits 2.570 Euro gespendet. Am vergangenen Samstag wurde ein Teil des Versprechens eingelöst und der erste Teil der gespendeten Bäume bei einem betroffenen Landwirt in Tiefgraben gepflanzt. Dieser junge Betrieb hatte rund 900 Festmeter Schadholz durch Schneedruck im vergangenen Winter erlitten, das entspricht der Holzmenge von etwa 50 neuen Dachstühlen. Die größten Schäden trugen Bäume im Alter von 30 bis 50 Jahren davon. Damit sind teilweise weite Flächen des Waldes, der in rund zwei Generationen erntereif wäre, zerstört worden.

Weitere Spendenbäume werden in Timelkam und Frankenburg gesetzt, da hier auch große Waldteile von Käfer- und Sturmschäden heimgesucht wurden.

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