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OÖ/MÜHLVIERTEL/TRAGWEIN. Den Mühlviertler Pendlern und auch Schülern muss die Dauerbelastung der stressigen Staufahrten abgenommen werden. Durch die geplante Regionalverkehrsmilliarde könnte man hier viele notwendige Umsetzungen erreichen, meint FPÖ-Bezirksparteiobmann Peter Handlos. 

Staugeplagte Mühlviertler sollen durch "Öffis" endlich entlastet werden. Foto: Weihbold
Staugeplagte Mühlviertler sollen durch "Öffis" endlich entlastet werden. Foto: Weihbold

Grundlegend muss das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel, speziell im Bezirk Freistadt, deutlich erhöht werden. „Mit der Infrastrukturoffensive Oberösterreich wird eine umfassende und nachhaltige Lösung für die oö. Regionalbahnen umgesetzt. Für die Summerauer Bahn heißt das konkret folgende Ausbauvorhaben: Der Ausbau der Bahnhöfe (bzw. Haltestellen): Steyregg, Pulgarn, St. Georgen/Gusen, Pregarten, Freistadt und Summerau. Für diese Umbauten wird derzeit ein Zeitplan erarbeitet.Der Bahnhof Kefermarkt ist bereits umgebaut worden, Lungitz ist derzeit in Bau, Gaisbach-Wartberg wird fertiggestellt“, berichtet Infrastruktur-LR Mag. Günther Steinkellner bereits 2019.

Barrierefreie Linienbusse

„Seit Februar 2019 sind für die Zonen Freistadt Ost und West auf den insgesamt neun Linien 26 neue, moderne und barrierefreie Linienbusse und 3 Doppelstockbusse mit besonders großem Fassungsvermögen im Einsatz“, führt der oö. Verkehrssprecher und FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Peter Handlos aus,“das gesamte Angebot umfasst ein Volumen von 1,86 Mio. Fahrplankilometern pro Jahr. Das bedeutet einen Ausbau des Öffentlichen Verkehrs für den Bezirk Freistadt von 160.000 Kilometer jährlich. Das entspricht einer Erweiterung von knapp zehn Prozent.“

97 Park&Ride-Plätze in Freistadt

„Des weiteren wurden mit der Stadtgemeinde Freistadt mehrmals Konzepte für den P&R Parkplatz in Freistadt erarbeitet und konnte man letztendlich ein für Freistadt finanzierbares Projekt anbieten, dass nun in Angriff genommen wird. Hier werden anfangs 97 Parkplätze beim Areal hinter dem ÖAMTC angeboten, und wird auch die Busanbindung dahingehend ausgerichtet und bei Bedarf weiter ausgebaut“, zeigt sich LAbg. Handlos erfreut. „Dies wird eine massive Entlastung für viele Pendler darstellen. Mit Lösungen wie P&R Anlage und guten Anbindungen an den öffentlichen Verkehr wird man hier hoffentlich die Pendler motivieren können, um „umzusteigen“, führt er weiter aus. „Ganz nach dem Motto „Kumm steig um“ werden wir gemeinsam mit dem OÖ Verkehrsverbund alles versuchen, mehr Personen weg vom eigenen Auto hin zum Öffentlichen Verkehr zu bewegen“, zeigt sich Landesrat Günther Steinkellner zuversichtlich für die Zukunft!

Entlastung durch Bypassbrücken

„Speziell für Freistadt sind sicherlich die Arbeiten an den Voest Bypassbrücken, die im kommenden Sommer fertig werden, ebenfalls eine Entlastung. Nicht nur der Individual- sondern auch der öffentliche Verkehr fließen somit besser“, führt Handlos abschließend aus. Generell wurde von der FPÖ das Thema Brücken endlich angegangen und so werden für den Mühlviertler Pendlerverkehr aktuell mehr Brücken, als in Linz überhaupt existieren, gebaut. Die neue Linzer Donaubrücke ist dabei im Bereich ÖV ein Jahrhundert-Bauwerk, über das die zukünftige S6 Mühlkreisbahn und S7 Stadtbahn Gallneukirchen Pregarten verkehren wird.


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