Evakuierungen nach Küchenbrand in Wohnanlage in Traun
TRAUN. Erst vor knapp einem Jahr musste die FF Traun zu einem ähnlichen Einsatz ausrücken: Am Dienstag, 15. Jänner, kam es in einem Trauner Hochhaus-Komplex in der Wiener Bundesstraße zu einem Wohnungsbrand. Die Bewohner der beiden obersten Stockwerke wurden über das Stiegenhaus evakuiert, unter ihnen ein Rollstuhlfahrer. Es wurde niemand verletzte.

Laut einer Aussendung der Landespolizeidirektion OÖ, habe sich eine 20-jährige Traunerin gegen 15.45 Uhr in ihrer Küche etwas anbraten. Dazu erhitzte sie in einer Pfanne Sonnenblumenöl und ging anschließend in das Wohnzimmer. Als die junge Frau kurz darauf wieder zurückkam, war das Öl in der Pfanne bereits in Brand geraten. Die 20-Jährige drehte noch den Regler der Herdplatte zurück, konnte die Pfanne jedoch aufgrund der Hitze nicht mehr vom Herd entfernen. Sie verständigte die Feuerwehr und verließ die Wohnung.
Erst vor knapp einem Jahr ereignete sich in dem Trauner Hochhaus-Komplex ein ähnlicher Wohnungsbrand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Dienstag waren keine Personen mehr in der betroffenen Wohnung. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde ein mobiler Rauchverschluss in die Türe zur Brandwohnung eingebaut, um die Rauchausbreitung in das Fluchtstiegenhaus zu minimieren. Über die Drehleiter wurde eine Löschleitung von außen in die betroffene Wohnung geführt.
Evakuierungen über Stiegenhaus
Parallel zu den Erstmaßnahmen wurden durch einen weiteren Atemschutztrupp die Bewohner der obersten beiden Stockwerke wurden über das Stiegenhaus evakuiert. Wie schon vor einem Jahr musste auch diesmal ein Rollstuhlfahrer zur Evakuierung von einem Atemschutztrupp in Schwerstarbeit durch das Stiegenhaus nach unten getragen werden.
Der Brand selbst war rasch unter Kontrolle gebracht, die Küche wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Personen wurden nicht verletzt, das Rote Kreuz war dennoch vor Ort und kümmerte sich um die Evakuierten.
Im Einsatz standen Atemschutztrupps der FF Traun und BTF Feurstein, das Rote Kreuz und die Polizei. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte eineinhalb Stunden im Einsatz.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden