Straßenbahn: Zubringerverkehr, Takt und Tarif für die ÖVP Traun nach wie vor ungeklärt
TRAUN/LINZ. Nachdem der Probebetrieb für die Straßenbahn bis zum Trauner Hauptplatz eingeleitet wurde, drängt die ÖVP Traun auf Lösungen in Sachen Zubringerverkehr, Takt und Tarif. Verantwortlich sieht sie dafür Bürgermeister Rudolf Scharinger (SPÖ).

„Auch wenn der Bürgermeister erklärt, er hätte dazu keinerlei Kompetenzen, ist er doch der Verhandler für die Interessen der Trauner beim Land, dem Verkehrsverbund und bei der Linz AG“, so der Trauner Verkehrsstadtrat Günther Plakolm (ÖVP). Weiters sei für die ÖVP der Zubringerdienst mittels City-Bus offen. Dazu kommt, dass Traun nicht der Kernzone angehört und man dadurch vom Hauptplatz nach Linz und umgekehrt 1,40 Euro mehr bezahlen müsse. Auch stößt der ÖVP der unterschiedliche Takt der Straßenbahn auf (bis Pasching im 7,5 Minuten Takt und ab der Trauner Kreuzung im 15 Minuten Takt): „Traun hat wie Leonding und Pasching 20 Millionen Euro in die Straßenbahn eingebracht. Wir können jetzt nicht benachteiligt werden“, ergänzt Plakolm.
„Keinen Einfluss“
Der Trauner Bürgermeister Rudolf Scharinger äußert sich dazu wie folgt: „Das Land OÖ und der Oberösterreichische Verkehrsverbund (OÖVV) bestimmen das Tarifsystem - die Stadt Traun hat darauf keinen Einfluss. Würde man das System ändern und Traun in die Kernzone fallen, würde dies laut Landesrat Günther Steinkellner dem Land OÖ drei Millionen Euro jährlich kosten. 700.000 Euro bis eine Million Euro davon müsste laut dem OÖVV die Stadt Traun zahlen.“


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