IFN Holding: Bestes Jahr seit Gründung
TRAUN/SARLEINSBACH/ATTNANG-P. Das Fensternetzwerk IFN-Holding AG mit Sitz in Traun verzeichnete 2016 das größte Wachstum der 15-jährigen Unternehmensgeschichte. Vorstandssprecher Christian Klinger und Finanzvorstand Johann Habring legten die Bilanz vor. Umsatz, Ergebnis und Mitarbeiterstand sind teils kräftig gestiegen.

Die IFN Holding vereint sechs Unternehmen - die drei Fensterhersteller Internorm (Traun), HSF (Slowakei) und Kastrup (Dänemark), der Türenhersteller Topic in Sarleinsbach, der Fassadenbauer GIG in Attnang Puchheim und der Sonnenschutzspezialist Schlotterer in Salzburg.
Halbe Milliarde knapp verfehlt
Trotz schwierigem Branchenumfeld wurden in all diesen Unternehmensbereichen 2016 steigende Umsätze verzeichnet. Der konsolidierte Umsatz der Holing 2016 beläuft sich auf 495 Millionen Euro, plus 13,3 Prozent. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich auf 29,3 Millionen Euro (plus 41,3 Prozent zum Vorjahr). „Eine Steigerung des Umsatzes in dieser Höhe stellt in der Branche sicherlich eine Ausnahme dar“, so Finanzvorstand Johann Habring. Einziger Wehrmutstropfen sei, dass die 500-Millionen-Euro-Umsatzgrenze nicht ganz geschafft wurde. Das soll aber 2017 passieren, die Unternehmen seinen erfolgreich ins neue Jahr gestartet, der geplante konsolidierte Umsatz 2017 wird auf rund 530 Millionen Euro geschätzt.
Eigenkapital ermöglicht weiteren Ausbau
Mit einem Eigenkapital von 174 Millionen, bei einer Eigenkapitalquote von 57 Prozent, zeigt sich das Internationale Fensternetzwerk auch gut gerüstet für die Zukunft und offen für weitere Beteiligungen. „Damit können wir Chancen, die sich uns bieten jederzeit nutzen“, so IFN-Vorstandssprecher Christian Klinger. Der Aubau in Skandinavien ist dabei erklärtes Ziel.
Weitere Investitionen in Millionenhöhe
Im vergangenen Jahr investierte IFN rund 22,5 Millionen in die Unternehmensstandorte. 2017 werden es wieder 40 Millionen Euro sein, mit 26 Millionen Euro vor allem bei Internorm.
Mit einem Beschäftigungsstand von 3052 Mitarbeitern wurde auch dieser um knapp vier Prozent erhöht.


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