Trauner Budgetvoranschlag für 2019 einstimmig beschlossen
TRAUN. Der Trauner Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom Donnerstag, 13. Dezember, den Budgetvoranschlag 2019 und die mittelfristige Finanzplanung bis 2023 einstimmig beschlossen.

Insgesamt überschreitet der Voranschlag 2019 die 70-Millionen-Euro-Grenze. Bis 2023 werden mehr als 30 Millionen Euro in Projekte investiert. Die Schwerpunkte liegen auf Errichtung und Sanierung von Kinderbetreuungseinrichtungen, Maßnahmen bei städtischen Schulgebäuden und Sanierung des Sportzentrums um 8,2 Millionen Euro.
„Bei der Erstellung der Finanzplanung waren uns folgende Grundsätze wichtig: ausgeglichener Haushalt bis 2023, Investitionsquote von mehr als zehn Prozent bis 2020, Stärkung der Infrastruktur sowie Mehrausgaben für Kinderbetreuung und Sport“, sagt Bürgermeister Rudolf Scharinger (SPÖ).
Ausblick
Die Pro-Kopf-Verschuldung in Traun wird 2019 nur 601,10 Euro betragen, während der Durchschnitt in Oberösterreich 1.799 Euro beträgt. Die Stadt verwendet trotz einer Darlehensaufnahme für die Generalsanierung des Sportzentrums nur 1,5 Prozent der Einnahmen für die Schuldenrückzahlung. Die Eigenfinanzierungsquote wird bis 2023 immer höher als 90 Prozent sein.
Die ÖVP hat das Budget mitgetragen. ÖVP-Fraktionsobmann Wolfgang Weitmann kritisiert aber, dass Investitionen in die Musikschule und die Sauna im Badezentrum nicht budgetiert werden konnten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden