Kein Investment für Trauner Viita Watches bei TV-Show "2 Minuten 2 Millionen"
WIEN/TRAUN. Viel Lob, aber kein Geld gab es für das Trauner Startup Viita Watches bei der Puls4-Show „2 Minuten 2 Millionen„. Die fünf Investoren lobten zwar die hochwertigen Smartwatches, kritisierten aber die hohe geforderte Summe von zwei Millionen Euro für eine Beteiligung von 25,1 Prozent am Unternehmen.

„Die Enttäuschung hält sich in Grenzen. Wir können auch ohne das Investment gut wachsen“, sagt Max Walchshofer, einer der Co-Gründer von Viita Watches. Mit dem Investment hätte Viita Watches seine Pläne rascher umsetzen können, international und schneller zu wachsen. „Unser Potential ist so hoch. Mit den derzeitigen Sales können wir auch ohne Investment gut weiterwachsen“, sagt Walchshofer.
Der Auftritt brachte vor allem Bekanntheit: Nach der Ausstrahlung der Sendung am 19. März gab es deutlich mehr Zugriffe auf den Webshop. „Der Auftritt war extrem coole PR“, sagt Walchshofer. Gut war auch, Kontakte zu Investor Florian Gschwandter und Leo Hillinger knüpfen zu können.
So lief die Sendung ab
Am Dienstag wurde die Sendung am Privatsender Puls4 ausgestrahlt, aufgenommen wurde sie im Herbst 2018. Seitdem mussten die Jungunternehmer Stillschweigen über ihren Auftritt wahren.
Klemens Stutzen, Martin Konrad und Max Walchshofer stellten sich den strengen Investoren und präsentierten ihre Viita Watches. Thomas Konrad drückte im Hintergrund die Daumen.
Nach zwei exakt Minuten Präsentationszeit kam der Moment der Wahrheit und die Jungunternehmer stellten eine riesige Zahl in den Raum: Sie fordern zwei Millionen Euro als Investment für einen Firmenanteil von 25,1 Prozent.
Lob für das Produkt
In der anschließenden Diskussion mit den Investoren Leo Hillinger, Katharina Schneider, Martin Rohla, Florian Gschwndtner und Hans Peter Haselsteiner zeigte sich, dass das Produkt interessant, ausgereift und hochwertig ist. Rohla, Haselsteiner und Schneider haben sich rasch zurückgezogen und erklärt, dass ihnen der Markt zu umkämpft sei.
Großes Interesse zeigten Gschwandtner und Hillinger. Gschwandtner wäre als Gründer der erfolgreichen Lauf-App Runtastic prädestiniert für das Investment gewesen. Er bot aber schließlich nur Kontakte und Beratung an, das Investment als solches war ihm zu riskant.
Forderung zu hoch
Winzer Leo Hillinger machte es bis zum Schluss spannend. Er lobte auch das Produkt und war beeindruckt vom wirtschaftlichen Erfolg des jungen Unternehmens. Ein Investment von zwei Millionen Euro kamme aber auch für ihn nicht infrage.
Die Jungunternehmer fahren also ohne Investment aber mit gutem Feedback wieder zurück nach Traun. „Wir sind am richtigen Weg“, waren sie sich einig.
Viita Watches kosten je nach Ausführung zwischen 299 und 599 Euro und sind über den Webshop erhältlich. Zudem gibt es die Uhren im Einzelhandel bei bestimmten Elektrohändlern, Juwelieren und Sportfachhändlern.


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01.09.2020 13:24
Viita - Reinfall
Meine Viita Watch hat sich entgegen anders lautender Rezensionen erfreulicherweise problemlos mit meinem Smartphone verbinden lasssen. Das wars dann aber auch schon. Pulsanzeige liefert Fantasiezahlen und da der Rest ja damit rechnet kann man auch den vergessen. Schlafüberwachung hat sich mittlerweile auch erledigt. Trainingsempfehlungen wie im Pitch angesprochen - Fehlanzeige. Einen Herzfrequenzverlauf über den Tag gibt es nicht. Ich hab kurz vorher eine Fitwatch vom Chinesen erworben um 4,70€ die kann eigentlich alles besser. Daten überprüfen kann ich bei beiden nicht aber die vom Chinateil sind plausibler als die der Viita. Ich fühle mich BETROGEN!
04.04.2019 01:09
Viita - Nein Danke
Viel Lob für Uhren, welche am Markt aber schlecht ankommen. Die neuste Uhr, die Viita Titan HRV, erlebt geradezu einen desaströsen Lauf auf Kickstarter, die entwickelte App funktioniert schon mit meiner bestehenden Viita nicht... schauen wir mal, wie es mit der neuen Uhr sein wird... Wenn die App so gut wird, wie der Kundenservice von Viita, dann wird die Firma schon ganz bald denn Bach runtergehen.