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TRAUNKIRCHEN. Die „Liste für Traunkirchen“ (LiFT) ortet Stillstand und Orientierung an Einzelinteressen in der Gemeindepolitik. Man hat sich zum Ziel gesetzt, Anliegen und Probleme der Bürger in die Gemeindestube zu bringen. Diese erhebt man zur Zeit mitttels Fragebogenaktion.

Wollen mit der „Liste für Traunkirchen“ frischen Wind in die Gemeindestube bringen: Hannes Kofler (1. v.re.), Karin Grömer und Nikolaus Nemestóthy
Eine neue politische Kultur und ein Umgang miteinander, der von Verständnis, Respekt und gegenseitiger Achtung geprägt ist – mit diesen will die „LiFT“ auch bei den Gemeinderatswahlen antreten und zum Zünglein an der Waage werden. „Dadurch, dass in Traunkirchen nur zwei Parteien im Gemeinderat vertreten sind, ist die Gemeindepoltik eingefahren“, empfindet LiFT-Proponentin Karin Grömer. „Es ist unzumutbar, dass über die Köpfe unserer Bürger weg entschieden wird, in einer Demokratie muss jede Stimme Beachtung finden und dafür stehen wir“, sagt Johannes Kofler, Sprecher der neuen Liste und eventuell auch Bürgermeisterkandidat. Konkrete Ziele und Forderungen habe man zwar, man hält mit diesen aber noch hinterm Berg. Der Grund liegt in einer Fragebogenaktion, die die Polit-Neulinge in der Vorwoche online und per Post gestartet haben. Damit will man die dringendsten Anliegen und Bedürfnisse der Traunkirchner ergründen.   Fragebogen-Ergebnisse werden am 16. 4. präsentiert Deren Ergebnisse will man zunächst abwarten. „Wir bilden uns nicht ein alles zu wissen, wir wollen das Sprachrohr der Bevölkerung sein“, so Kofler. Der Fragebogen kann unter www.lift-traunkirchen.com  heruntergeladen werden. Die Ergebnisse der Befragung werden am 16. April um 19.30 Uhr im Klostersaal Traunkirchen präsentiert.   Motiviert von Neos-Sprecherin Judith Raab Den Anstoß zur LiFT-Gründung gab Judith Raab, Geschäftsführerin der Internationalen Akademie in Traunkirchen und mittlerweile Neos-Landessprecherin. „Ich habe im persönlichen Gespräch mit Traunkirchnern festgestellt, dass es offensichtlich einen großen Wunsch nach Veränderung gibt“, sagt Raab. Sie berate die Gruppe allerdings nicht und diese kandidiert auch bewusst nicht als Neos-Ortsgruppe. „Wir sind keiner politischen oder gesellschaftlichen Ideologie verpflichtet. Es bedarf keiner Parteiprogramme aus Linz oder Wien, sondern mutiger Visionen der hier lebenden Menschen. Wir wollen Traunkirchen nicht nach egoistischen Einzelinteressen oder Parteiprogrammen gestalten, sondern nach den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger“, so die LiFT-Sprecher. Leitlinien ihrer politischen Arbeit seien Transparenz und Toleranz.   Transparenz und Bürgerbeteiligung Man wolle die Bevölkerung aktiv in die Entscheidungsprozesse einbinden und die Gründe für Beschlüsse transparent machen.  „Ererbte Machtansprüche und alte, starre Strukturen“ sollen aufgebrochen werden. Besonders wichtig sei es, den Blick auf die Anliegen und Probleme junger Menschen und Familien zu richten und ihnen Perspektiven für ein Leben in der Gemeinde zu bieten.

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