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ULMERFELD. Zu einer Besprechung über die Umsetzung des Maßnahmenkataloges zum Schlossumfeld und der anstehenden Bauvorhaben im heurigen Jahr im Ortsteil lud Ortsvorsteher GR Egon Brandl (SPÖ) in die Räumlichkeiten des Schlosses Ulmerfeld.

DI. Dr.Alfred Benesch, OV Egon Brandl, Leiter der OV Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth Franz Wagner, Schlosswart Karl Ehardt, von der Bauabteilung der Stadt: Ing. Johann Jetzinger, Ing. Dieter Stadlbauer und Siglinde Malleck in Gespräch. Foto: Stadtgemeinde Amstetten

ULMERFELD. Im Zentrum der Überlegungen der Experten stand das Revitalisierungskonzept zum Schloss Umfeld, soll doch nach einer fünfjährigen Planungs- und Umsetzungsphase im Frühjahr 2019 eine erste Zwischenbilanz gezogen werden.

„In den letzten fünf Jahren ist bereits viel geschehen, viele der geplanten 120 Maßnahmen konnten bereits umgesetzt werden“, erklärte Ortsvorsteher GR Egon Brandl im Zuge der Besprechung. 25 Jahre nach der Generalsanierung des Schloss Ulmerfeld, wird das Schloss im Zuge der umfangreichen Revitalisierungsmaßnahmen aus dem Dornröschenschlaf geweckt

.“In den vergangenen drei Jahren konnten Schlossgebäude und Wehranlagen wieder weithin sichtbar gemacht werden, einerseits durch Freistellen der Gebäude und Anlagen und andererseits durch eine spezielle Beleuchtung. Darüberhinaus wurde das Schloss mit neuen Gehölzpflanzen gerahmt“, erklärte der Architekt Alfred Benesch.

„2018 wurden neben den vielen kleinen schrittweisen Sanierungsmaßnahmen an der historischen Substanz, wie die Wiederfreilegung und Sicherung einer eingeschütteten Wehrmauer, drei großzügige Sitzplätze mit Ausblicken auf das Schlossensemble errichtet“, erklärte der Leiter des Referates für Umwelt, Klima und kommunale Tiefbauten Dieter Stadlbauer.

Abstimmungen mit dem Bundesdenkmalamt

„Im Jahr 2019 soll die Sanierung der denkmalgeschützten Anlage fortgesetzt werden, was u.a. laufende Abstimmungen mit dem Bundesdenkmalamt bedarf“, so OV GR Egon Brandl.Vorrangig soll die Revitalisierung der Wehrmauern und der beiden -türme geplant, sowie ein zusätzlicher Notausgang errichtet werden, um künftig eine höher Anzahl von Besuchern bei Veranstaltungen im Schloss zu ermöglichen.

Ein Aussichtspunkt auf der Bastei vor dem Schloss ist ebenso geplant.


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