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Weil Müll nicht verschwindet: Kinder räumen in Schöneben auf
ULRICHSBERG. Gegen das achtlose Wegwerfen von Müll in der Natur und auf öffentlichen Plätzen machen die Ulrichsberger Kinder mobil: Sie starten ein Abfallprojekt, mit dem vorerst im Erholungsgebiet Schöneben aufgeräumt wird.

Kinder sind für Umweltthemen sehr empfänglich. Deshalb setzt der Bezirksabfallverband schon in Kindergärten und Schulen an, um die Abfall-Problematik zu thematisieren. In Ulrichsberg wird dazu jetzt ein Projekt gestartet, bei dem die Kinder erfahren, dass der Müll nicht einfach verschwindet. Neben der Bewusstseinsbildung (etwa durch eine Vortragsreihe des BAV) werden die Volksschüler und Kindergartenkinder auch aktiv: Die ersten Arbeiten beginnen im Februar mit dem Dekorieren von Mistkübeln, anschließend finden Müllsammelaktionen in Schöneben und rund ums Schulgelände statt, es entstehen Großplakate mit einer Müllkarikatur, Hinweistafeln für Wanderer werden aufgestellt und nicht zuletzt basateln die Kinder Skulpturen aus Reststoffen. „Diese werden im Altstoffsammelzentrum Ulrichsberg und vor dem Rathaus aufgestellt“, verrät Projektleiterin Heidi Römhild, die überzeugt ist, dass die so sensibilisierten Kinder die besten Lehrer ihrer Eltern sind.


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