Josef & Josef standen auf dem höchsten Gipfel im Iran
ULRICHSBERG/KLAFFER. Ein Jahr nach ihrem Gipfelsieg in Nepal haben die beiden Josefs den Damavand, den höchsten Berg im Elburs-Gebirge bezwungen.

Josef Pröll aus Ulrichsberg und Josef Russmüller aus Klaffer waren heuer im Iran auf Kultur- und Abenteuerreise. Buchstäblicher Höhepunkt war die Besteigung des Damavand auf 5.671 Meter Höhe. „Technisch war er nicht sehr schwierig, aber die Höhe machte uns zu schaffen“, berichtet Josef Pröll.
Zwar gab es eine Akklimatisationstour auf den zweithöchsten Berg im Iran, den Alam Kuh (4.850 m), und umgeben von unzähligen 4.000 Meter hohen Bergen verbrachten die Mühlviertler drei Nächte im Zelt bei extremen Wind. Aber der höchste Gipfel war doch eine besondere Herausforderung. „Als unsere Guides sagten, wir seien auf 5.200 m waren wir in Siegerstimmung, nur etwa 60 Prozent der Teilnehmer schafften es. Am Gipfel umhüllte uns eine Schwefelwolke, denn der Vulkan ist noch aktiv“, erinnert sich der Abenteurer aus Ulrichsberg.
Badeurlaub und Kultur
Bevor die beiden Josefs überhaupt den höchsten Berg in Angriff nahmen, verbrachten sie einen Tag am Kaspischen Meer, wo „wir mit den Badevorschriften in Konflikt kamen.“ Nach dem Gipfelsieg folgten noch Kulturtage in Shiraz (Stadt der Rosen und Dichter) und Isfahan (Perle des Iran). Ihr Resümee nach dem Abenteuer im Iran: „Die Menschen sind aufgeschlossen, wir wurden überall herzlich empfangen. Der Iran ist als Urlaubsland nicht bekannt, aber zu empfehlen. Schade dass der Iran von der Welt so isoliert wird.“
Für nächstes Jahr nehmen Josef & Josef das Atlasgebirge in Marokko ins Visier.


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