Mühlviertler Alm: Ein Vierteljahrhundert steter Aufwind im Tourismus

Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 09.04.2019 18:00 Uhr

MÜHLVIERTLER ALM/UNTERWEISSENBACH. Sehr positive Bilanz über ein Vierteljahrhundert Fremdenverkehr in der Region gezogen wurde bei der jüngsten Vollversammlung des Tourismusverbands Mühlviertler Alm.

Die Gründung der Mühlviertler Alm im Jahr 1993 war ein historischer Moment für die touristische Formierung der Mühlviertler Alm. Die Gemeinden Kaltenberg, St. Leonhard, Schönau und Unterweißenbach bildeten den Tourismusverband Mühlviertler Alm. Bis 1999 traten Pierbach, Liebenau und Weitersfelden bei. 2003 folgte dann noch die Marktgemeinde St. Georgen am Walde.

Zugpferd Wanderreiten

Das erste große Zugpferd war das Wanderreiten, 700 Kilometer Reitwege und rund 40 Betriebe bilden das einzigartige Reitkompetenzzentrum Europas. Das Reitwegenetz der Mühlviertler Alm ist das einzige in Oberösterreich, das sich ständig weiterentwickelt und durch die vielen Aktivitäten der Betriebe erfolgreich bleibt. Diese Tourismussparte schlägt mit rund 15.000 Nächtigungen im Jahr zu Buche. In den vergangenen 25 Jahren wurde viel investiert, es wurden Zimmer erneuert und zusätzliche Gästebetten errichtet.

Johannesweg, Tour de Alm

Mit dem Johannesweg als Themenwanderweg wurde die Region zusätzlich wachgeküsst. Der spirituelle Pilgerweg ist nach wie vor der Renner und ein großer Frequenzbringer. Das beschilderte Mountainbike-Netz der „Tour de Alm“ lockt Mountainbiker aus nah und fern in die Region.Nächtigungsplus Seit 1993 sind die Nächtigungszahlen stetig im Steigen. Der Tourismusverband Mühlviertler Alm (acht Gemeinden) zählt mittlerweile rund 50.000 Nächtigungen im Jahr. Das Budget hat sich seit der Gründung versechsfacht. Mit dem Bürostandort Unterweißenbach hat sich ein Tourismusservicecenter für Gäste und Betriebe etabliert.

Drei Obleute prägten Erfolgsgeschichte

Diese Erfolgsgeschichte wurde wesentlich von drei Obleuten im Tourismusverband geprägt. Es sind dies Bürgermeister a. D. Herbert Wurz aus Kaltenberg (bis 2007), Alm-Geschäftsführer a. D. Josef Greindl aus Schönau (bis 2016) sowie bis dato Bürgermeister Alois Reithmayr aus Kaltenberg.

Große Veränderungen 2020

Im kommenden Jahr steht eine große Veränderung bevor. Die Gemeinden des Bezirks Freistadt und angrenzende Kommunen aus Perg und Urfahr-Umgebung werden mit mehr als 30 Gemeinden den Tourismusverband Mühlviertler Alm – Freistadt bilden. Dieser weist rund 250.000 Nächtigungen auf und wird mit einem Jahresbudget von mehr als 600.000 Euro die Vorgaben des Landes OÖ erfüllen. Die drei Kernbereiche im Verband sind Kultur und Kulinarik, Gesundheit und aktive Bewegung in einer der schönsten Naturlandschaften Mitteleuropas.

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