Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

URFAHR-UMGEBUNG. Wie schon in den beiden vergangenen Jahren sind die Teams des Roten Kreuzes auch während der Omikron-Welle im Bezirk im Dauereinsatz.

Die Teams müssen viel Flexibilität beweisen. (Foto: RK UU/Angelika Tröbinger)
  1 / 2   Die Teams müssen viel Flexibilität beweisen. (Foto: RK UU/Angelika Tröbinger)

Bis zu 300 Testungen müssen momentan von den Rotkreuz-Mitarbeitern abgenommen werden. Dazu kommen auch noch spontane Großabnahmen – so zum Beispiel in Seniorenhäusern. In solchen Hoch-Zeiten komme es laut der Rettungsorganisation auch schon einmal vor, dass gleichzeitig zwei mobile Teams unterwegs und zwei Teststraßen offen sind.

Flexibilität ist alles

Konkret bestehen diese Teams aus Verwaltungsmitarbeitern und Rettungssänitätern. Von ihnen ist vor allem eines gefragt: viel Flexibilität. Das zeigt sich etwa bei der Einschulung der Rettungssanitäter: Diese werden sowohl für Testungen als auch betreffend Impf-Assistenz eingelernt, um eben flexibel einsetzbar zu sein. Test- und Impfstraße Blickt man auf den Bezirk, so gibt es hier sowohl den PCR-Drive-in in Engerwitzdorf als auch die Impfstraße in Walding. Zusätzlich sind, wie bereits erwähnt, mobile PCR-Testteams und Teams bei Impfaktionen in den Gemeinden – etwa beim Impfbus – unterwegs.

Mobile Testteams rücken immer dann aus, wenn sich Menschen als Verdachtsfall telefonisch unter 1450 oder unter 1450.ooe.gv.at melden, die nicht mobil sind oder denen es so schlecht geht, dass sie nicht selbst in den PCR-Test-Drive-in fahren können. „Das Team leistet Gewaltiges“, zeigt sich Bezirksrettungskommandant Peter Haslinger begeistert, „ohne diese Spezialistinnen und Spezialisten wären die Herausforderungen nicht zu bewältigen.“

Ausfälle halten sich in Grenzen

Während die Rotkreuzler ständig mit Corona-Verdachtsfällen zu tun haben, würden sich Ausfälle bei den Teams übrigens in Grenzen halten. Grund dafür seien die ständig hohen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen – FFP2-Maske, Abstand, Einmalhandschuhe, Schutzkleidung, Desinfektion. Alle Covid-Team-Mitarbeiter seien außerdem geimpft und würden sich regelmäßig freiwillig testen.

Herausforderung Dienstplan

Dennoch mache Omikron auch hier die Dienstplangestaltung zu einer Herausforderung. Aber: „Die hohe Einsatzbereitschaft meiner Kollegen ist unglaublich“, erzählt Philipp Matthey überzeugt. Er koordiniert gemeinsam mit Martina Huemer das 24-köpfige Test- und Impf-Team im Bezirk Urfahr-Umgebung. Er fügt an: „Wenn jemand ausfällt oder zum Beispiel der Auftrag für eine spontane Großabnahme reinkommt und wir sehen, dass sich das aufgrund der Auftragslage für das mobile Team nicht ausgeht, starten wir einen Rundruf und innerhalb kürzester Zeit haben wir Ersatz oder ein weiteres Team beisammen, das diesen Einsatz übernimmt. Das ist großartig.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden