Gedenkkundgebung in Gallneukirchen zur Mühlviertler Menschenhatz 1945
GALLNEUKIRCHEN. Eine Vielzahl an Organisationen gestaltet am Mittwoch, 5. Februar, um 18.30 Uhr unter dem Motto „Gemeinsam für ein Niemals wieder“ eine Gedenkkundgebung zur Erinnerung an die Mühlviertler Menschenhatz von 1945.

Mit dem Mauthausen Komitee Gallneukirchen besinnen sich beim Mahnmal für den Frieden in Gallneukirchen das Evangelische und Katholische Bildungswerk, Besucher des ÖGJ-Jugendzentrums, das Percussion-Ensemble der LMS, Schüler der Höheren Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung sowie der Schule für Sozialbetreuungsberufe der grauenvollen Menschenhatz. Drei aufeinanderfolgenden Sequenzen sollen gemeinsam Erinnerung und Mahnung zugleich sein, damit die Jugend von heute den Gedanken einer friedvollen und geeinten Gesellschaft auch in Zukunft (er)leben kann.
Programm
Um 18.30 Uhr treffen sich Interessierte beim Mahnmal für Frieden in der Anton-Riepl-Straße. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein Niemals wieder“ erinnert man sich dabei an die Mühlviertler Menschenhatz 1945. Es geht weiter um 19 Uhr beim Gedenkstein des Evangelischen Diakoniewerks (Hauptstraße 3), dabei erinnert man sich an die Morde kranker und beeinträchtigter Menschen als „unwerte Leben“. Um 19.30 Uhr findet im Gemeindesaal in der Evangelischen Pfarre (Hauptstraße 1) die Gesprächsrunde mit Marlene Wöckinger vom Pädagogischen Dienst der KZ-Gedenkstätte Mauthausen unter dem Titel „Was heißt heute Erinnern um der Zukunft willen“ statt.


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