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Junge Menschen im Diakoniewerk: Verantwortung übernehmen im Zivildienst und Freiwilligen Sozialjahr

Mag. Jacky Stitz, 03.03.2026 09:11

GALLNEUKIRCHEN/BAD ZELL. Im Diakoniewerk leisten junge Menschen mit Zivildienst und Freiwilligem Sozialjahr einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie übernehmen Verantwortung und sammeln wertvolle Erfahrungen - beispielsweise an den Standorten Wohnen Martinstift und Haus für Senioren Bad Zell.

  1 / 2   Erik Hinterreither absolviert gerade sein Freiwilliges Sozialjahr im Wohnen Martinstift. (Foto: Diakoniewerk)

Der Zivildienst und das Freiwillige Sozialjahr (FSJ) sind wichtige Bausteine für die soziale Sicherheit in Österreich. Junge Männer und Frauen übernehmen dabei Verantwortung, arbeiten im Sozialbereich und entwickeln persönliche Fähigkeiten.

Wohnen Martinstift und Haus für Senioren Bad Zell

Marina Buchinger und Erik Hinterreither absolvieren seit November ein FSJ im Diakoniewerk.

Erik Hinterreither arbeitet im Wohnen Martinstift. Dort leben fünf Menschen mit Behinderungen. Er hilft beim Vorbereiten von Mahlzeiten, übernimmt hauswirtschaftliche Aufgaben und begleitet Bewohner zur Arbeit. „Ein bisschen wie ein Hausmeister“, beschreibt Erik seine Tätigkeiten. Sein Rat an andere lautet: „Nutzt die Chance, den Bereich kennenzulernen – es ist wirklich sehr interessant.“

Ursprünglich wollte der gelernte Maurer zur Rettung. „Ich habe leider keine Zivildienststelle mehr bekommen. Der Dienststellenleiter vor Ort hat mir daraufhin ein Freiwilliges Sozialjahr vorgeschlagen und mich bei der Suche nach einer passenden Stelle unterstützt“, so Hinterreither.

Das FSJ dauert zehn Monate. Es kann als Ersatz für den Zivildienst angerechnet werden, wenn ein Antrag gestellt wird.

Marina Buchinger kam über Umwege zum FSJ. Sie begann eine Lehre zur Floristin, stellte jedoch fest, dass dieser Beruf nicht ihren Erwartungen entsprach. Über ihre Mutter wurde sie auf das Angebot im Diakoniewerk aufmerksam.

Heute unterstützt sie das Team im Haus für Senioren Bad Zell. Sie hilft beim Frühstück, beim Kochen und bei der Wäsche. Zudem begleitet Buchinger die Bewohner  bei Spaziergängen oder Erledigungen: „Jeder Tag ist anders, das sorgt für viel Abwechslung.“ Besonders schätzt sie die Gespräche mit den Senioren. Aber auch schwierige Situationen gehören dazu. „Das berührt mich sehr“, sagt sie über Abschiede. 

Für ihre Zukunft kann sie sich eine Ausbildung im Sozial- oder Gesundheitsbereich vorstellen. „Man bekommt tolle Einblicke, ist Teil eines Teams und kann ohne große Erwartungen in den Beruf hineinschnuppern.“ 

Prägende Zeit mit neuen Perspektiven

Der Zivildienst und das Freiwillige Sozialjahr sind für viele eine prägende Zeit. Sie bringen neue Perspektiven und stärken das Miteinander. Das Diakoniewerk bietet Möglichkeiten in der Behinderten-, Senioren- und Flüchtlingsarbeit sowie in den Kliniken Linz und Schladming.


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