SPÖ Puchenau fordert mehr Sicherheit für die Mittelpromenade in der Gartenstadt
PUCHENAU. Mehr Verkehr, mehr Risiko, weniger Lebensqualität: Die Mittelpromenade in der Gartenstadt Puchenau steht zunehmend unter Druck. Was einst als sicherer, autofreier Begegnungsraum gedacht war, wird immer öfter zur Durchfahrtsstrecke für Lieferfahrzeuge – mit spürbaren Folgen für Sicherheit und Alltag. Die SPÖ Puchenau fordert daher konkrete Maßnahmen, um den ursprünglichen Charakter der Promenade zu schützen.

Die Mittelpromenade in der Gartenstadt Puchenau, ursprünglich als autofreier Lebensraum nach dem Konzept von Roland Rainer geplant, wird zunehmend von Lieferfahrzeugen als Durchfahrtsstrecke genutzt. Dabei wird die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h häufig überschritten. Dies führt zu einer erhöhten Gefährdung für Kinder, ältere Menschen und Tiere, die sich regelmäßig auf der Promenade bewegen.
Gleichzeitig besteht Verständnis dafür, dass viele Bewohner – insbesondere ältere Menschen – auf Zufahrtsmöglichkeiten angewiesen sind und Lieferungen des täglichen Bedarfs nutzen. Auffällig ist jedoch, dass sich Privatfahrten überwiegend an die Geschwindigkeitsvorgaben halten, während es insbesondere bei Lieferdiensten zu Missachtungen kommt.
„Wir brauchen dringend eine Lösung, die Sicherheit und Alltag verbindet. Lieferverkehr muss auf das notwendige Maß reduziert werden – unsere Kinder sollen sich wieder frei und sicher bewegen können“, betont Florian Zwettler, Fraktionsvorsitzender der SPÖ Puchenau.
Als mögliche Maßnahmen werden zentrale Paketstationen sowie Zustellungen zu Fuß ab dem Rand der Anlage genannt. Zusätzlich führt die verstärkte Nutzung zu Schäden am Straßenbelag und damit zu steigenden Kosten für die Gemeinde, die bereits im Härteausgleich ist.
Ziel ist eine deutliche Reduktion des Verkehrs bei gleichzeitiger Sicherstellung der Barrierefreiheit und Wiederherstellung der ursprünglichen Lebensqualität.


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