Volksschüler aus Eidenberg für sicheren Schulweg fit gemacht
EIDENBERG. Wie man sich selbst richtig anschnallt und worauf man beim Weg zur Schule achten muss, das lernten die Kinder der Volksschule Eidenberg in einem Workshop. Durchgeführt wurde dieser von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit.

Wie wichtig Verkehrssicherheits-Aktionen für Kinder sind, zeigt die Unfallstatistik: Österreichweit wurden im ersten Halbjahr 2025 durch nicht oder mangelhaft verwendete Rückhaltesysteme bei Verkehrsunfällen 29 Kinder teils schwer verletzt.
Daher machen die AUVA und das KFV mit einem breiten Angebot an Schulungs- und Trainingsmaßnahmen Kinder für den Schulweg fit. So werden diese beim Erlernen wichtiger Verkehrskompetenzen unterstützt, wodurch eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr wird.
Sicherheit spielerisch vermitteln
Bei der Aktion „Känguru“ werden Kindergarten- und Volksschulkinder von Helmi, seiner Freundin Julia und dem Känguru „Gurti“ spielerisch auf die Gefahren des Nicht- und Falsch-Anschnallens aufmerksam gemacht.
Den Kindern wird gezeigt, wie man sich richtig anschnallt und den Kindersitz korrekt einstellt, damit er im Ernstfall optimal schützt. Zudem können sie das richtige Sichern anschließend selbst ausprobieren. Begleitend kommen ein Buch sowie Mal- und Bastelunterlagen zum Einsatz.
Was die Experten dazu sagen
Christian Kräutler, Verkehrsexperte des KFV, erklärt: „Die Gefahr, bei einem Unfall getötet oder schwer verletzt zu werden, ist für ungesicherte Kinder siebenmal so hoch wie für gesicherte Kinder. Aus diesem Grund schreibt das Gesetz auch vor, dass Kinder bis zum Alter von 14 Jahren oder bis zu einer Körpergröße von 135 Zentimetern im Pkw in einem geeigneten Rückhaltesystem – also einem passenden Kindersitz – transportiert werden müssen“.
Maria Lesterl, Direktorin der AUVA-Landesstelle Linz, ergänzt: „Die Aktion hinterlässt bei den Kindern einen bleibenden Eindruck, das junge Känguru im Beutel wird zum Vorbild. Indem sie Materialien mit nach Hause nehmen und von dem bei der Aktion Erlebten und Gelernten erzählen, stärken die Kinder auch bei ihren Eltern das Gefahrenbewusstsein und die Motivation zu verantwortungsvollem und sicherem Verhalten“.


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