BAD LEONFELDEN. Drei rote Jacken hängen in der Garderobe von Familie Mayer in Bad Leonfelden. Mama Petra, Papa Christoph und Tochter Lara engagieren sich beim Roten Kreuz. „Familien wie die Mayers stehen beispielhaft für das, was unsere Organisation ausmacht: Zusammenhalt, Engagement und gelebte Menschlichkeit über Generationen hinweg“, sagt OÖ. Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai.

Ein persönlicher Unfall in seiner Familie brachte Christoph Mayer (50) bereits mit 17 Jahren zum Roten Kreuz. Diese Erfahrung prägte nicht nur sein Engagement, sondern beeinflusste auch seinen späteren Weg zum Notarzt. Heute ist er neben seiner beruflichen Tätigkeit als Arzt auch Teil der Schnelleinsatzgruppe (SEG) in Bad Leonfelden und steht seit 1993 für den Dienst am Menschen.
Petra Mayer fand 2007 über einen Freund zum Roten Kreuz. Sie engagierte sich als Jugendrotkreuz-Leiterin, ist als Lesecoach tätig und bringt sich bei ROKO ein. Ihr Herz schlägt besonders für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. „Als Lesecoach erlebst du besonders erfüllende Momente“, erzählt Petra „vor allem die sichtbaren Fortschritte der Kinder.“
Die Liebe beim Roten Kreuz gefunden
Das Rote Kreuz war übrigens auch „schuld“ daran, dass sich die beiden kennengelernt haben: Das passierte nämlich auf der Dienststelle.
Auch Tochter Lara ist bereits im Jugendrotkreuz aktiv. Inspiriert durch das Engagement ihrer Eltern, ist sie ganz selbstverständlich in diese Gemeinschaft hineingewachsen.
Freiwilliges Engagement verbindet
Die Geschichte der Familie Mayer zeigt, wie sehr gemeinsames Engagement verbindet. Gerade am Tag der Familie wird sichtbar, wie wichtig dieses Miteinander ist. 1.560 Mitarbeiter leisten tagtäglich im Bezirk Urfahr-Umgebung einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft.
Damit das auch in Zukunft so bleibt, sucht das OÖ. Rote Kreuz freiwillige Mitarbeiter. „Egal, ob im Rettungsdienst, im Besuchsdienst, bei Essen auf Rädern, als Mitarbeitende in einem unserer Rotkreuz-Märkte, in der Arbeit mit Jugendlichen oder in den vielen anderen Bereichen. Wir haben die passende Jacke“, sagt der Rotkreuz-Präsident.


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