Wenn in Reichenau der Bauernhof zum Klassenzimmer wird
URFAHR-UMGEBUNG. Was wächst auf den Feldern? Wie werden Tiere gehalten? Und wie gelangen überhaupt Lebensmittel vom Bauernhof auf den Teller? Antworten auf diese Fragen erhalten Kinder und Jugendliche direkt dort, wo Lebensmittel entstehen – und zwar bei Schule am Bauernhof, zum Beispiel bei Familie Rechberger in Reichenau.

Mit dem Schwerpunkt „Gemeinsam gesund: Mensch – Tier – Umwelt“ erweitert Schule am Bauernhof das Bildungsangebot. Schüler erleben, wie Gesundheit, verantwortungsvolle Landwirtschaft sowie der sorgsame Umgang mit Natur und Ressourcen zusammenhängen. Sie lernen, wie Lebensmittel entstehen, welche Bedeutung Tierhaltung und Biodiversität haben und wie bewusste Kauf- und Ernährungsentscheidungen Gesundheit und Umwelt schützen können.
Familie Rechberger vulgo Lehner in Reichenau
Beim „Lehner“ in Reichenau können Schüler diese Zusammenhänge praxisnah erleben. Bäuerin Andrea Rechberger vermittelt, wie ihre Kühe versorgt werden, wie aus Gras das Lebensmittel Milch entsteht und was Kreislaufwirtschaft heißt. Dabei stehen das Mitmachen, Entdecken und Lernen mit allen Sinnen im Mittelpunkt.
Gefördertes Bildungsangebot
Für den Lehrausgang fallen lediglich Lebensmittel- und Materialkosten an. Die Beiträge sind auf den jeweiligen Betriebsseiten online ersichtlich. Weitere Teilnahmegebühren entstehen dank einer Förderung über das Programm der ländlichen Entwicklung nicht. Anfahrtskosten, beispielsweise per Bus, müssen von den Klassen finanziert werden. Auf der Webseite von Schule am Bauernhof finden sich zudem auch viele Infos darüber, welche Höfe öffentlich erreichbar sind.








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