Inklusives Fahrsicherheitstraining: Diakoniewerk Gallneukirchen übt sicheren Arbeitsweg mit dem Fahrrad
GALLNEUKIRCHEN. Das Diakoniewerk Gallneukirchen entwickelte gemeinsam mit JobFit ein Training für den konkreten Arbeitsweg eines jungen Mannes mit Beeinträchtigung. Dieser trainierte dabei Bremsen, Ausweichen und schwierige Verkehrssituationen auf seiner Strecke.

Patrick Reiter fährt regelmäßig mit dem Fahrrad in die Arbeit. Damit er seinen Arbeitsweg noch sicherer bewältigen kann, nahm er Anfang September an einem zweitägigen Radfahrsicherheitstraining des Diakoniewerks in Gallneukirchen teil.
Das Angebot entstand aus seinem konkreten Bedarf und wurde gemeinsam mit JobFit entwickelt. Auch weitere interessierte Menschen mit Behinderungen konnten daran teilnehmen.
„Ich fahre gerne mit dem Rad in die Arbeit. Beim Training übe ich, wie ich sicher fahre und wo ich gut aufpassen muss. Das ist mir wichtig“, erzählt Patrick Reiter.
Praktische Übungen
Zuerst wurde auf einem geschützten Gelände geübt. Im Parcours standen richtiges Bremsen, sicheres Lenken, Ausweichen und das Reagieren auf unerwartete Situationen auf dem Programm. Auch Verkehrszeichen und Regeln wurden wiederholt.
Der zweite Tag führte direkt auf Reiters Arbeitsweg. Gemeinsam mit einer Trainerin wurden Kreuzungen, unübersichtliche Stellen und andere Verkehrssituationen vor Ort besprochen und geübt.
„Selbstständig unterwegs sein zu können, bedeutet ein wichtiges Stück Selbstbestimmung. Wir wollten nicht nur allgemein Verkehrssicherheit vermitteln, sondern dort ansetzen, wo Patrick sie braucht: auf seinem eigenen Weg zur Arbeit“, sagt Daniela Köberl von JobFit des Diakoniewerks.
Finanziert wurde das Training von der AUVA. Die Kooperation mit dem ARBÖ als fachlichem Partner wurde ebenfalls über die AUVA ermöglicht.








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