Radfahrer aus Urfahr-Umgebung setzen Zeichen für Radwege
ZWETTL. Die Nordroute der Radsternfahrt führte von Bad Leonfelden, Zwettl und Hellmonsödt in die Oö. Landeshauptstadt. Dabei stand neben dem gemeinsamen Erlebnis auch die Radinfrastruktur entlang der B126 im Mittelpunkt.

Rund 70 Radfahrer starteten auf der Nordroute der großen Radsternfahrt Richtung Linz. Die Teilnehmer kamen unter anderem aus Bad Leonfelden, Zwettl an der Rodl, Hellmonsödt und den umliegenden Gemeinden.
Von Zwettl führte die Strecke über Glasau in Richtung Landeshauptstadt. Eine Polizeieskorte begleitete die Gruppe bis zum Linzer Hauptplatz. Dort trafen die verschiedenen Routen zusammen. Insgesamt beteiligten sich rund 1.000 Radfahrer an der anschließenden gemeinsamen Fahrt durch Linz.
Ein besonderer Abschnitt führte über rund drei Kilometer Autobahn. Dieser Bereich wurde von der Polizei für die Veranstaltung gesperrt.
Im Mittelpunkt stand auch die Forderung nach besseren Radverbindungen. Mitorganisator Harald Schernhorst aus Zwettl an der Rodl sieht vor allem entlang der B126 Handlungsbedarf.
„Gerade aus Sicht der Nordroute besteht hier großer Handlungsbedarf. Besonders deutlich zeigt sich dies entlang der B126, wo ein durchgängiger und sicherer Radweg fehlt. Für viele Menschen, die das Fahrrad für den täglichen Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit nutzen möchten, stellen stark befahrene Straßen ohne geeignete Radinfrastruktur eine große Herausforderung dar“, meint Schernhorst.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden