Sicher durch die arktische Kälte

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Andreas Hamedinger Andreas Hamedinger, Tips Redaktion, 26.02.2018 09:29 Uhr

OBERÖSTERREICH. Kälte, Schnee und Eis sind da. Der Winter hat das Land im Griff und die kältesten Tage des Jahres sind gekommen. Wer bei Dauerfrost ins Freie geht, soll sich gut schützen. Wie? Das weiß das OÖ. Rote Kreuz.    

Weiße Skipisten, gefrorene Seen und kalte Winterluft. Wettervorhersagen prophezeien ein frostiges Ende der Semesterferien. Aber: Eiskalte Temperaturen können den Winterspaß schnell verderben, wenn man sich nicht darauf einstellt: „Die Gefahr von Erfrierungen droht bereits ab einer Temperatur von minus fünf Grad, bei Wind schon vorher“, sagt . Aichinger Walter, Präsident des OÖ. Roten Kreuzes. „Wer länger im Freien ist, sollte Fettcreme auf unbedeckte Körperstellen auftragen und keine engen Schuhe anziehen. Bei der Kleidung nach dem Zwiebelprinzip zu mehreren Schichten und wenn nötig zu Thermo-Unterwäsche greifen.“

Es besteht Lebensgefahr

Das Wichtigste ist, Kopf, Füße und Hände warmzuhalten: Über die Extremitäten geht am meisten Körperwärme verloren. Wenn es extrem kalt ist, verengen sich die Gefäße. Weniger Blut fließt durch das Gewebe und die Gliedmaßen kühlen aus. Erste Anzeichen für Erfrierungen sind ein prickelnder Schmerz in Fingern und Zehen, Gefühllosigkeit und Verfärbungen. Wenn der Gesamtorganismus zu stark abkühlt, kann es zu Bewusstlosigkeit kommen - dann besteht Lebensgefahr.

Vorsicht bei alkoholischen Getränken

Die beste Maßnahme bei Unterkühlungen ist, einen warmen und windstillen Ort aufzusuchen. „Nicht hilfreich sind Massagen oder das Abreiben des Körpers“, sagt Aichinger. „Trinken Sie warme, gezuckerte, alkoholfreie Getränke – zum Beispiel Tee. Die weit verbreitete Annahme, dass alkoholische Getränke den Körper von innen wärmen, ist falsch: Alkohol weitet die Gefäße. So wird die Hautoberfläche stärker durchblutet und der Körper verliert Wärme.“ Besonders gefährlich ist extreme Kälte für ältere und kranke Menschen, sowie für jene, die auf der Straße leben. Schauen Sie deshalb hin und holen Sie Hilfe, wenn jemand in Gefahr ist.

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