Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OTTENSCHLAG. Auch heute finden sich in den Wäldern rund um die Gemeinde Ottenschlag noch Zeitzeugen der alten Steinmetzkunst.

 (Foto: Lichtenauer)
(Foto: Lichtenauer)

Bottiche, Tröge, Stufen und Bildsäulen: Mit einfachsten Werkzeugen und harter Arbeit entstanden diese früher aus Granitquadern. Verwendet wurde dafür der bräunliche Granitstein, der, anders als der übliche blaue Mühlviertler Granit nicht so hart ist und zum Beispiel in dem Gebiet rund um Ottenschlag vorkommt. Auch heute finden sich dort noch die stillen Zeitzeugen in den Wäldern rund um die Gemeinde. Das Steinbloßdorf Ottenschlag, der Kirchturm von Reichenau, am Herndlsberg Kreuzweg, Kapelle und Bauernhaus sind Beispiele und Ergebnisse der damaligen Steinmetzarbeit. Bisher weniger bekannt war, dass auch Mühlsteine auf diese Weise geschaffen wurden. Denn entlang der Flüsse Grasbach und Gusen gab es mehrere Mühlen, wo diese vermutlich eingesetzt wurden. In den tonnenschweren Granitquadern finden sich manchmal außerdem ein Kreuz eingemeißelt: Diese gelten als Grundgrenzstein mit dem Vorteil, unverrückbar zu sein. Viele Steinmetze waren richtige Künstler in ihrem Beruf: Mit Fäustel und Spitzeisen errichteten sie zahlreiche Kulturdenkmäler, die bis heute bewundert werden können


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden