Kritik an Regierung
URFAHR-UMGEBUNG. „Zwölf Stunden arbeiten und die Kinder vom Kindergarten abholen. Wie soll sich das ausgehen?“, fragt die Bezirksfrauenvorsitzende (SPÖ) Urfahr-Umgebung Beverley Allen-Stingeder.

In Oberösterreich gibt es bei den Kinderbetreuungseinrichtungen laut Alen-Stingeder 28 Schließtage pro Jahr und von den insgesamt 1.227 Kindertagesheimen bieten nur sieben eine Betreuung von zwölf Stunden und mehr an.
Rechtsanspruch wird von SPÖ gefordert
„Während die Arbeitszeiten verlängert werden, gibt es immer noch kein Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung. Lächerliche 1.000 Euro sind für das ganze nächste Jahr von der schwarz-blauen Bundesregierung budgetiert, obwohl es bei den Betreuungsplätzen für die Kleinsten noch großen Aufholbedarf gibt. Auch wenn die Zahl der betreuten Kinder gestiegen ist, ist das für die SPÖ Frauen kein Grund zum Jubeln, hat sich doch der Rückstand unseres Bundeslandes bei den Betreuungsangeboten auf den österreichischen Durchschnitt vergrößert. Der Ausbau der Ganztagsschulen wurde von der Bundesregierung ebenfalls auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben,“ erklärt Alen-Stingeder. Die SPÖ wünscht sich daher unter anderem einen zügigen Ausbau der Kinderbetreuung und will einen Rechtsanspruch ab dem ersten Geburtstag des Kindes. „Auch die Bedingungen müssen in ganz Österreich verbessert werden: weniger Schließtage in den Ferien, längere Öffnungszeiten“, fordert die Bezirksfrauenvorsitzende Allen-Stingeder.


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