Ausbildung: SPÖ Bezirksvorsitzender fordert Unterstützung für junge Menschen
URFAHR-UMGEBUNG. Geht es nach SPÖ Bezirksvorsitzenden Alois Stöger hat Oberösterreich im Bundesländervergleich großen Aufholbedarf, wenn es darum geht, den Anteil der Jugendlichen mit Ausbildung über Pflichtschulniveau anzuheben.

„Strategische Ansätze im Jugendbereich, das Budget und die geplanten Maßnahmen müssen ernsthaft hinterfragt und verbessert werden. Schließlich steht aktuell auch die Erarbeitung des neuen strategischen Arbeitsmarkt-Programms bis zum Jahr 2030 an.“, sagt Stöger, der weiters erklärt „Darüber hinaus sind auch Betriebe in die Verantwortung zu nehmen. Sie müssen Jugendlichen eine Chance geben und entsprechende Unterstützungen anbieten. Für alle jene Jugendliche, die dennoch keine Möglichkeit auf einen Lehrplatz finden braucht es ausreichend überbetriebliche Ausbildungsmöglichkeit. Hier ist kürzen verboten.“
Ausbildung hilft der Wirtschaft
Menschen mit höchstens Pflichtschulabschluss haben ein vier Mal so hohes Arbeitslosigkeitsrisiko (16,8 Prozent) als Personen mit einer abgeschlossenen Lehre (4,5 Prozent). Stöger: „Wenn es gelingt, die Anzahl der gut ausgebildeten Jugendlichen zu erhöhen, dann profitieren sowohl die Jungen, wie auch Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Es geht um den entscheidenden Unterschied, ob jemand in der Arbeitswelt auf eigenen Beinen stehen kann oder nicht.“


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