Voltlabor kauft 3.900 Quadratmeter-Betriebsstandort in Bad Leonfelden

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Victoria  Preining Tips Redaktion Victoria Preining, 25.01.2022 14:02 Uhr

BAD LEONFELDEN/LAAKIRCHEN. Voltlabor erweitert seinen Firmenstandort in Bad Leonfelden: Das Unternehmen hat das TGZ-Gebäude, in dem dieses bisher in einem Stockwerk eingemietet war, zur Gänze vom bisherigen Eigentümer TGZ GmbH (ein Unternehmen der Hochreiter Gruppe) gekauft.

Zukünftig soll dort die „Voltfactory #01“ entstehen, ein Büro- und Produktionsstandort mit mehr als 3.900 Quadratmetern Nutzfläche. Zudem werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Ziel sei es konkret, in Bad Leonfelden das technologisch führende Batterie-Produktionswerk Österreichs aufzubauen. Zudem soll die „Voltfactory #01“ das Pilot- und Vorzeigewerk werden, auf dessen Basis Voltlabor weltweit expandieren und weitere Batterie-Produktionsstandorte aufbauen will. Dazu will das Unternehmen den Markzugang und die Werks-Infrastruktur der Miba nutzen. Die Technologiegruppe mit weltweit mehr als 30 Produktionsstandorten ist seit Sommer 2019 an Voltlabor beteiligt. Vollautomatische

Fertigungslinie für Batterien für Fahrzeuge, Baumaschinen, Motorräder oder bemannte Drohnen

„Voltlabor ist weltweit das erste Unternehmen, das durch eine spezielle Laserkontaktierung Batterie-Rundzellensysteme fertigt. Die starke Marktnachfrage und viele neue Kundenprojekte schaffen nun die Grundlage für die Erweiterung“, sagt Geschäftsführer Stefan Gaigg. Das Unternehmen produziert auf einer vollautomatischen Fertigungslinie – dem „VOLTjet®“ - Batterie-Systeme für Fahrzeuge, Busse, Baumaschinen, Boote oder bemannte Drohnen. Als Teil der Zusammenarbeit mit der Miba baut das Unternehmen den „Miba FLEXcooler®“, ein mehrfach ausgezeichnetes und neuartiges System zum Temperaturmanagement, in seine Batteriesysteme ein.

Bad Leonfelden als Standort für Forschung & Entwicklung

Am neuen Standort sollen außerdem auch die Aktivitäten von Voltlabor im Bereich Forschung und Entwicklung intensiv vorangetrieben werden. So sind das Bad Leonfeldner Unternehmen und die Miba zwei von sechs österreichischen Unternehmen, die von der Europäischen Kommission in das IPCEI (Important Project of Common European Interest) Programm „EuBatIn“ aufgenommen worden sind. Ziel des Programms ist es, eine wettbewerbsfähige, europäische Batterieproduktion aufzubauen. Die Mühlviertler Batteriespezialisten arbeiten dort mit Unternehmen wie BMW, Rimac, Fiat, Northvolt, AVL oder Varta zusammen.

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