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Gehaltszuschläge für handwerkliche Berufsgruppen im Gemeinde- und Landesdienst

Mag. Jacky Stitz, 30.08.2022 12:23

URFAHR-UMGEBUNG. „Bereits seit mittlerweile über einem Jahr haben die Gewerkschaften younion, vida und GÖD hartnäckig für verbesserte Arbeitsbedingungen im handwerklichen Bereich in Oberösterreichs Städten, Gemeinden und Krankenhäusern sowie im Oö. Landesdienst gekämpft“, berichtet GVV-Bezirksvorsitzender Herbert Enzenhofer. Und der Zwettler betont: „Unser Einsatz zahlt sich aus.“

"Gemeinsam konnten wir nun Gehaltzuschläge für die handwerklichen Berufsgruppen im Gemeinde- und Landesdienst und in den Krankenhäusern durchsetzen", so der GVV-Bezirksvorsitzende, Herbert Enzenhofer (Foto: Bettina Haim)

„Viel Unterstützung gab es dabei von zahlreichen Gemeinderatsresolutionen, wie sie auch von den SPÖ-Fraktionen in den Bezirken Urfahr-Umgebung und Rohrbach eingebracht wurden“, freuen sich die beiden sozialdemokratischen Gemeindevertreter (GVV)-Bezirksvorsitzenden, Herbert Enzenhofer und Dominik Reisinger über das erste Verhandlungsergebnis vom August.

Dabei wurden erste und weitreichende Erfolge erzielt: „Gemeinsam konnten wir nun Gehaltszuschläge für die handwerklichen Berufsgruppen im Gemeinde- und Landesdienst und in den Krankenhäusern durchsetzen, das umfasst etwa Facharbeiter, Reinigungskräfte, Schulwarte bis hin zu den Kraftfahrern. Es ist dringend notwendig, dass die Arbeitsbedingungen für bestehende und neue Kollegen verbessert werden, um dem aktuellen Personalnotstand kurz- und langfristig entgegenzuwirken. Das betrifft natürlich auch die Arbeitskräfte in Pflege- und Altenheimen“, so der younion-Landesvorsitzende Christian Jedinger in einer ersten Reaktion. 

Personalmangel in vielen Gemeinden

 Händeringend, aber mit wenig Erfolg suchen seit Monaten unter anderem viele Gemeinden nach Fachkräften. „Sogar alteingesessene Kollegen wechseln in die Privatwirtschaft, weil dort attraktivere Gehälter angeboten werden“, sagt Helmut Woisetschläger, Landesvorsitzender der Gewerkschaft vida. Das Dilemma: Es ist schwierig auch neue Bewerber zu finden, diese fühlen sich durch das starre Gehaltssystem gar nicht mehr angesprochen. „Hier kann man im Landes- und Gemeindedienst auch nicht mehr mit einem sicheren Arbeitsumfeld punkten“, ergänzt Woisetschläger und führt weiter aus: „Nun gibt es bessere Einstiegsgehälter für neue und Gehaltszuschläge für die langjährigen Kollegen.“


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