Kanalgebühren in Zwettl an der Rodl unter der Mindestgebühr

Laura Hochedlinger Tips Redaktion Laura Hochedlinger, 29.09.2022 20:39 Uhr

ZWETTL AN DER RODL. In der Gemeinderatssitzung in Zwettl an der Rodl am 12. September haben ÖVP, Grüne und FPÖ eine Anhebung der Abwassergebühren von 4,47 auf 4,78 Euro pro Kubikmeter beschlossen. Damit sind die Gebühren immer noch niedriger als die vom Land vorgesehene Mindestgebühr. Kritik an der Kommunikation rund um die Kanalgebühren kommt von der SPÖ.

SPÖ-Fraktionsobmann Herbert Enzenhofer kritisiert die Kommunikation der ÖVP, denn: Im August hat Landeshauptmann Thomas Stelzer verkündet, es werde 2023 keine Erhöhung der Gebühren für Kanal und Wasser geben.

Härteausgleichs-Kriterien

Die Kanal-Mindestgebühren für Härteausgleichsfonds-Gemeinden – dazu gehört auch Zwettl an der Rodl – betragen unverändert 5,11 Euro. „Die Gebühren in Zwettl liegen also trotz der Anhebung um 6,4 Prozent auf 4,78 Euro noch unter der Mindestgebühr. Die Anhebung war nötig, damit die Kläranlage kostendeckend betrieben werden kann und damit Zwettl auch in Zukunft Mittel aus dem Härteausgleichsfonds beziehen kann“, erklärt Bürgermeister Roland Maureder.

Der Härteausgleichsfonds ist ein wichtiger finanzieller Faktor für Zwettl: „Es geht hier immerhin um rund 95.000 Euro die wir in der Vergangenheit pro Jahr für Investitionen in unserer Gemeinde vom Land OÖ erhalten haben“, erklärt Maureder.

Wasser und somit Kosten sparen

Bürgermeister Maureder ist der Überzeugung, dass die Gebührenerhöhung auch langfristig gesehen Sinn hat, um kostendeckend zu arbeiten und die nächsten Generationen nicht mit Schulden zu belasten. Es hätte jeder selbst den Wasserverbrauch in der Hand und könnte so sparen: „Wenn man sich bemüht, ist Einsparungspotential da. Es wird nach Verbrauch abgerechnet.“ 

Enzenhofer kritisiert, dass die Gemeinden dazu gezwungen werden, die Gebühren erhöhen zu müssen, um die Finanzierung aufrecht zu erhalten. „Das Land verkündet noch, die Mindestgebühren werden nicht erhöht, aber sie zwingen die kleinen Bürgermeister dazu, dass sie die Gebühren doch erhöhen müssen.“



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