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MÜHLVIERTEL. In den Bezirken Urfahr-Umgebung, Freistadt und Perg wurde das Hochwasser-Frühwarnsystem Nepomuk erstmals an Rodl und Gusen getestet. Mehrere Gemeinden waren in die Testalarmierung eingebunden.

Hochwasserwarnung: Das Frühwarnsystem Nepomuk wurde erfolgreich im Mühlviertel getestet, um Gemeinden entlang der Rodl und Gusen besser zu schützen. (Foto: Symbolbild: stock.adobe.com - fottoo/ Ralph Hoppe)

Das Land Oberösterreich baut sein Hochwasser-Frühwarnsystem für kleinere und mittlere Gewässer weiter aus. Nach einer Testphase im Einzugsgebiet der Aist wurde diese Woche eine Alarmierung im Mühlviertel erprobt. Betroffen waren Gemeinden an Rodl und Gusen, darunter Reichenau im Mühlkreis, Neumarkt im Mühlkreis, Engerwitzdorf, Unterweitersdorf, St. Georgen/Gusen, Zwettl/Rodl und Rottenegg in der Gemeinde St. Gotthard.

Das System „Nepomuk“ wurde vom hydrographischen Dienst des Landes entwickelt. Es wertet gemessene Wasserstände an Pegeln aus. Werden festgelegte Schwellen erreicht, erfolgt automatisch eine Alarmierung per Sprachanruf an die Einsatzleitungen. Vier Warnstufen stehen zur Verfügung.

Frühwarnung bei steigenden Wasserständen

„Gerade bei kleineren Gewässern können sich Hochwasserereignisse sehr rasch entwickeln. Mit dem Frühwarnsystem Nepomuk gibt es ein wichtiges Instrument, damit Einsatzkräfte und Gemeinden frühzeitig reagieren können. Jede Minute Vorwarnzeit kann helfen, Schäden zu reduzieren und Menschen besser zu schützen“, betont Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).

Weitere Ausweitung geplant

Der Hydrographische Dienst zeigte sich nach der Testalarmierung zufrieden. Das System soll künftig auch in weiteren Einzugsgebieten eingesetzt werden. Alle Pegelmessstellen sind online unter hydro.ooe.gv.at abrufbar.

Pegelmessstellen auf hydro.ooe.gv.at


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