460 Mitglieder treiben Energiewende in Feldkirchen voran
FELDKIRCHEN. In Feldkirchen setzen mehrere Energiegemeinschaften auf regionale Stromversorgung. Immer mehr Bürger beteiligen sich an den „Erneuerbaren“-Projekten.

Die Marktgemeinde Feldkirchen/Donau entwickelt sich immer mehr zu einem wichtigen Standort für Energiegemeinschaften. Mehrere Zusammenschlüsse wie etwa die EEG Lacken-Mitte, Lacken-West, Lacken/Waidholz, Lacken Schatzsiedlung oder die EEG Energiewende Feldkirchen/Donau nutzen Strom aus der Region.
Rund 460 Mitglieder sind derzeit beteiligt. Im Jahr 2025 wurden mehr als 200 MWh Strom gemeinsam genutzt. Damit zeigt sich das große Interesse an regional erzeugter Energie.
Die Gemeinschaften verbinden Haushalte, Landwirtschaft und Betriebe in der Gemeinde. Für die Mitglieder bringt dies konkrete Vorteile: Sie profitieren von günstigeren und stabileren Strompreisen, reduzierten Netzentgelten sowie einer höheren Versorgungssicherheit. Auch ohne eigene Photovoltaikanlage ist eine Teilnahme möglich.
Beteiligung wächst
„Die große Beteiligung zeigt, dass die Menschen bereit sind, die Energiewende aktiv mitzugestalten“, so Feldkirchens Bürgermeister David Allerstorfer. Er ergänzt: „Wir schaffen hier nicht nur eine nachhaltige Energieversorgung, sondern stärken auch die regionale Wertschöpfung.“


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