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OTTENSHEIM. Im Büro der LEADER-Region Urfahr West in Ottensheim traf Europaministerin Claudia Bauer Vertreter der oberösterreichischen Leader-Regionen. Im Mittelpunkt standen die künftige Finanzierung der Regionalentwicklung und die Rahmenbedingungen ab 2028.

Europaministerin Claudia Bauer (Mitte) mit Vertretern der Leader-Regionen in Ottensheim bei der Diskussion über die Zukunft der Regionalentwicklung. (Foto: Region Urfahr West)

Die Vertreter gaben Einblicke in die Arbeit der Lokalen Aktionsgruppen. Außerdem präsentierten sie Regionalprojekte aus Oberösterreich. Leader soll Projekte ermöglichen, die direkt in den Regionen entwickelt werden. Gemeinden und Bürger können dabei eigene Ideen einbringen und umsetzen.

„Leader zeigt, wie Europa direkt vor Ort wirkt. Die Menschen in den Regionen wissen selbst am besten, was ihre Heimat braucht. Mit Leader können sie gute Ideen umsetzen und ihre Region weiterentwickeln. Damit diese erfolgreiche Arbeit weiter gehen kann, brauchen die Regionen auch über 2027 hinaus eine verlässliche Finanzierung und langfristige Planungssicherheit“, so die aus Walding stammende Ministerin Claudia Bauer (VP).

Österreichweit gehören 2.007 Gemeinden zu 83 LEADER-Regionen. Mehr als 7.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich. In der Förderperiode 2023 bis 2027 stehen rund 210 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln für etwa 5.000 Projekte bereit. Damit sollen Gesamtinvestitionen von mehr als 500 Millionen Euro ausgelöst werden.

Finanzierung ab 2028 im Mittelpunkt

Diskutiert wurde auch der geplante nationale und regionale Partnerschaftsplan. Nach dem Vorschlag der Europäischen Kommission sollen ab 2028 mehrere bisher getrennte Förderbereiche gebündelt werden.

Die Vertreter der Leader-Regionen fordern daher eine verlässliche finanzielle Absicherung für die Periode von 2028 bis 2034.

„Erfolgreiche Regionalentwicklung ist ein langfristiger Prozess, der Zeit, verlässliche Strukturen und Kontinuität erfordert. Leader stärkt die Demokratie im ländlichen Raum und ist die Methode der Zukunft. Landwirtschaft kann langfristig nur dort gut funktionieren, wo auch der ländliche Lebensraum attraktiv bleibt“, betonten die Regionsvertreter.


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