Ideen für die Bienen
UTZENAICH. Die sehr aktive Gesunde Gemeinde Utzenaich startete nach der erfolgreichen Bewerbung für das Projekt „bienenfreundliche Gemeinde“ mit einem Workshop in die zweijährige Projektphase.

Dabei sammelten die Teilnehmer bienenfreundliche Ideen zu den Themen öffentlicher Raum, Garteln, Betriebe, Landwirtschaft und Bewusstseinsbildung.
Pioniergemeinde
Die Gemeinde Utzenaich gehört zu den elf oberösterreichischen Pioniergemeinden, die sich am Projekt beteiligen. Mit der Unterstützung des Umweltressort des Landes Oberösterreich werden in den nächsten Monaten gezielte Maßnahmen mit der Gemeinde, Vereinen und Interessierten ausgearbeitet und umgesetzt.
Ein Schwerpunkt ist die nachhaltige Schaffung blütenreicher Lebensräume mit heimischen Wildpflanzen als Nahrungsgrundlage für die Honig- und Wildbienen – z. B. auf öffentlichen Flächen aber auch in den Privatgärten.
Bienenbeauftragter
Eine gute Vernetzung und Einbindung aller Akteure in der Gemeinde – von Imkern, Siedlervereinen, Gemeinde- oder Bauhofmitarbeitern bis hin zu Betrieben und Bildungseinrichtungen – ist die Voraussetzung für den Erfolg des Projektes.
Den Job des Koordinators und „Bienenbeauftragten“ übernimmt Gemeinderat Thomas Reisinger, der auch im Imkerverein aktiv ist.
690 Arten in Österreich
In Österreich gibt es rund 690 Bienenarten (weltweit mehr als 20.000), die bekannteste ist die Honigbiene. Bienen sind für die Bestäubung vieler Nutzpflanzen unerlässlich. Doch die Bienen sind geschwächt, ihre Bestände schwinden stark. Die Auslöser dafür sind komplex: Sie reichen vom Verlust an Nahrungs- und Nistmöglichkeiten, dem Pestizideinsatz und Parasiten bis hin zum Klimawandel.


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