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Nach Explosion in Schießanlage: 50-Jähriger am Wochenende im Krankenhaus verstorben

Bettina Krauskopf, 04.02.2018 17:27

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Der 50-Jährige, der nach der Explosion in einer Schießanlage des oö Landesjagdverbandes in Desselbrunn am 1. Februar mit schweren Brandverletzungen im Wiener AKH lag, ist am Wochenende verstorben.

Foto: APA/FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM
Foto: APA/FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM

Kurz nach dem Unglück war der 50-Jährige in bereits kritischem Zustand mit dem Rettungshubschrauber ins Wiener AKH geflogen worden, wo er nun seinen schweren Verletzungen erlag. Aus Rücksicht auf die Angehörigen gab das Krankenhaus nicht bekannt, wann genau der Mann verstorben ist.

Zweites Opfer außer Lebensgefahr

Der 62-Jährige, der sich zusammen mit dem 50-Jährigen in dem Schießkanal befunden hatte, war in das LKH Salzburg geflogen worden; ihm geht es laut Spitalssprecherin Beate Erfurth besser, er ist stabil und außer Lebensgefahr.

Cobra-Mannschaft als Erste vor Ort

Eine zufällig auf dem Areal trainierende Cobra-Mannschaft hatte die Explosionen gehört; als sie sich dem Unglücksort näherten, kam ihnen ein schwer verletzter Mann entgegen, dem es gelungen war, sich selbst ins Freie zu retten. Den zweiten Verunglückten zogen die Cobra-Beamten - unter ihnen ein Notfallsanitäter - unter Einsatz ihres Lebens aus der brennenden Bahn.

Brandursache nach wie vor unklar

Die Ursache des Brandes, der zu den Explosionen von daneben gelagerter Munition geführt hatte, ist nach wie vor unklar. Bis Wochenbeginn bleibt die Anlage aus Sicherheitsgründen voraussichtlich gesperrt, dann beginnen die Erhebungen des Landeskriminalamtes.


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