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ST. GEORGEN. Die Polizei konnte jene Pkw-Lenkerin ausforschen, die Ende Juli bei einem Bahnübergang das Rotlicht nicht beachtet hatte. Der Triebwagenführer des Zugs hatte daraufhin eine Notbremsung einleiten müsse, dabei waren zwei Personen leicht verletzt worden.

 (Foto: Wodicka)
(Foto: Wodicka)

Nach umfangreichen Ermittlungen konnte die Lenkerin des dunklen Pkw, die das Rotlicht am Bahnübergang in Thern nicht beachtet hatte, ausgeforscht werden. Polizisten sahen einige Tage nach dem Zwischenfall einen passenden Pkw in St. Georgen. Daraufhin wurde mit der 59-jährigen Zulassungsbesitzerin aus dem Bezirk Vöcklabruck Kontakt aufgenommen. Sie zeigte sich geständig und gab als Grund privaten Stress und den Verlust eines nahen Angehörigen an. Das Rotlicht bzw. den herannahenden Zug habe sie nicht wahrgenommen. Die 59-Jährige wird bei der BH Vöcklabruck sowie der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.

Bei der Notbremsung des Triebwagens waren zwei Insassen, eine 61-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck und ihre dreijährige Enkeltochter, leicht verletzt worden.


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