Geisterfahrer ging zur Polizei
AURACH. Jener fahrerflüchtige Geisterfahrer, der auf der A1 im Gemeindegebiet von Aurach einen Unfall verursacht hatte, konnte ausgeforscht werden. Er gab zunächst an, selbst mit einem Geisterfahrer kollidiert zu sein.

Wie hier berichtet, hatte der zunächst Unbekannte am 5. November als Geisterfahrer auf der A1 zwischen Regau und Schörfling einen Unfall verursacht. Dabei war ihm auf der richtigen Fahrtrichtung der Autobahn A1 Richtung Salzburg ein 35-jähriger Tiroler mit seinem Pkw entgegengekommen. Der 35-Jährige konnte gerade noch nach rechts ausweichen, um einen Frontalcrash zu verhindern. Nach der seitlichen Kollision der beiden Fahrzeuge blieben Fahrzeugteile des Geisterfahrers auf der Fahrbahn zurück. Der Geisterfahrer flüchtete.
Fahrzeugteile zugeordnet
Bereits am nächsten Tag meldete sich der 66-jährige Geisterfahrer selbstständig bei der Polizei in Obertrum (Salzburg). Bei der Erstbefragung gab er an, dass er selbst mit einem Geisterfahrer kollidiert sei. Nach längerer Befragung stellte sich heraus, dass es sich um den gesuchten Geisterfahrer handelte. Die auf der Unfallstelle aufgefundenen Fahrzeugteile konnten vor Ort eindeutig dem beschädigten Pkw zugeordnet werden. Der Führerschein des 66-Jährigen wurde vorläufig abgenommen. Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Wels und an die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck werden erstattet.


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