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Asylunterkunft Frankenburg: Lärmbelästigungen führten zu Rauferei zwischen Syrern und Afghanen

Onlineredaktion Tips, 11.12.2022 08:25

FRANKENBURG. Am Samstag hat sich in der Asylunterkunft in Frankenburg unter rund 40 Asylwerber eine Rauferei entwickelt. Der Auslöser war laut Polizei gegenseitige Lärmbelästigung zwischen Syrern und Afghanen. 

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Angeblich seien die Syrer in der Nacht immer laut, weshalb sich die Afghanen tagsüber mit Lärm revanchieren würden. Konkret würde ein Syrer in der Nacht immer wie ein Vogel pfeifen. Der Sicherheitsdienst konnte diese Person jedoch noch nicht ausfindig machen. Daher sind die Syrer in der Nacht wach und wollen tagsüber schlafen, was die Afghanen aber versuchen zu verhindern.

Die Folge war eine Rauferei zwischen den beiden Gruppen mit 40 Beteiligten, bei der drei Personen - zwei Afghanen, 23 Jahre und 29 Jahre alt, und ein 23-jähriger Syrer - verletzt wurden. Für die Verletzungen verantwortliche Täter konnten nicht ermittelt werden. Ein 19-jähriger Syrer wurde weggewiesen und ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.

Die Wegweisung hatte zur Folge, dass sich unter anderem auf der Landesstraße vor der Unterkunft etwa 40 Asylwerber zu einer Spontankundgebung versammelten, weil sie erreichen wollten, dass der 19-Jährige wieder zurückkommen darf. Dabei kam es zu gefährlichen Situationen, weil die demonstrierenden Asylwerber mit dunkler Kleidung in der Dunkelheit auf der stark befahrenen Landesstraße herumliefen. Nachdem die Lage wieder beruhigt war, wurde die Unterkunft verstärkt bestreift.


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