Kriminalreferat zieht Bilanz
BEZIRK VÖCKLABRUCK. 42 strafbare Handlungen gegen Leib und Leben, 27 strafbare Handlungen gegen fremdes Eigentum, 18 Verbrechen nach dem Suchtmittelgesetz - dies sind einige Zahlen aus der Bilanz des Kriminalreferats des Bezirkspolizeikommandos Vöcklabruck. Der Polizei ist es trotzdem wieder gelungen, die Kriminalität auf einem niedrigen Level zu halten.

Das abgelaufene Jahr 2022 war ereignisreich: Beginnend im Jänner mit einem Mord in Weißenkirchen bis zum Mordversuch im Dezember in Vöcklabruck. Die Polizei konnte aber einen Großteil der aufsehenerregenden, für die Bevölkerung beunruhigenden Straftaten klären und die Täter ausforschen.
Im Jahr 2022 konnten im Bezirk Vöcklabruck neben zahlreichen Hausdurchsuchungen, freiwilligen Nachschauen, Telefonüberwachungen und Observationen insgesamt 97 Personen in die Justizanstalt Wels überstellt werden. Die Bezirkskräfte wurden im Jahr 2022 auch zu insgesamt 89 Todesfällen, darunter Verkehrsunfälle, Suizid und Arbeitsunfälle, beigezogen.
Alkoholisierte, psychisch Kranke oder gewaltbereite Personen gehören leider ebenfalls zum polizeilichen Alltag. Bei ihrem Einschreiten wurden wieder mehrere Polizisten durch solche Menschen verletzt. Neun Personen, welche sich den Amtshandlungen der Polizei widersetzten, mussten in die Justizanstalt eingeliefert werden. „In diesem Zusammenhang ist Disziplin, Professionalität und Zusammenhalt jedes einzelnen Beamten äußerst wichtig“, so Gerhard Lenzeder vom Kriminalreferat.


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