Reisebus auf der A1 umgestürzt: drei Personen schwer verletzt
THALGAU/ MONDSEE. (Update) Auf der A1 bei Thalgau, an der Landesgrenze zwischen Salzburg und OÖ, ist in der Nacht auf Samstag eine Reisebus umgestürzt. Drei Personen wurden schwer verletzt.

Kurz nach Mitternacht wurden die Salzburger Feuerwehren Thalgau, Unterdorf und Hof sowie aus Oberösterreich die Feuerwehren Mondsee und Guggenberg zu einem umgestürzten Reisebus auf die A1 Westautobahn alarmiert.
Der mit zehn Personen besetzte Reisebus war in Fahrtrichtung Wien auf Höhe der Autobahnauffahrt Thalgau in den abgesperrten Baustellenbereich gefahren. Dort streifte der Bus mehrfach die Betonleitschienen auf beiden Seiten. Nach der Autobahnbrücke fuhr der Lenker auf die Betonleitschiene auf und der Bus stürzte seitlich um. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren noch sieben Personen im Reisebus, einige davon eingeklemmt. „Durch die schnelle Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst wurden innerhalb kurzer Zeit die Verletzten gerettet und in umliegende Spitäler transportiert. Drei Personen wurden schwer verletzt“, berichtet das Feuerwehr Abschnittskommando Mondsee. Während der Arbeiten wurde die A1 komplett gesperrt. Im Einsatz standen rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz.
Update
Durch den Unfall wurden insgesamt zehn Personen verletzt. Ein Alkotest beim Buslenker (57) verlief negativ. „Er gab an, dass er nicht sagen kann, warum er mit der Betontrennwand kollidiert sei. Er sei etwa 100 km/h schnell gewesen. Im Bereich der Baustelle ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h. Der Reisebus wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt und ein Sachverständiger wurde hinzugezogen. Die Auswertung des Fahrtenschreibers ergab keine Übertretungen. Die Ermittlungen laufen“, berichtet die Polizei.


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