Bei Kontrollen illegale Pyrotechnik sichergestellt
VÖCKLABRUCK. 24 Verkaufsstände von Pyrotechnik hat die Sicherheitsabteilung der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck kurz vor Silvester gemeinsam mit dem Bezirkspolizeikommando Vöcklabruck kontrolliert.

Solche Kontrollen sind Teil der gesetzlich vorgesehenen pyrotechnischen Marktüberwachung zur Gewährleistung der Sicherheit angebotener und verkaufter Pyrotechnikprodukte. Gerade zum Jahreswechsel werden ja vermehrt Pyrotechnik von Laien verwendet. Immer wieder passieren dabei Unfälle mit verheerende Folgen.
Verwaltungsstrafverfahren werden eingeleitet
Bei einem kontrollierten Verkaufsstand fehlte der vorgeschriebene Feuerlöscher, bei einem weiteren war die Begutachtung abgelaufen. Bei drei Verkaufsständen wurde der Sicherheitsabstand von fünf Metern nicht eingehalten. Diese Mängel wurden unmittelbar beseitigt.
Problematisch war bei den Kontrollen kurz vor Silvester auch wieder die Kennzeichnung der Artikel. Nach Fertigung von Pyrotechnikprodukten hat der Hersteller eine Konformitätsbewertung durchzuführen, ein positives Ergebnis mit einer EU-Konformitätserklärung zu bestätigen und ein CE-Kennzeichen anzubringen. Darüber hinaus ist vom Hersteller eine zugewiesene Registrierungsnummer auf den Produkten selbst und auf den Verpackungen anzubringen. Bei vielen kontrollierten Produkten war diese Registrierungsnummer in dieser Form nicht vorhanden.
Somit mussten rund 2.600 pyrotechnische Gegenstände sichergestellt werden. Gegen die Händler und Hersteller werden Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet.
„Wir bemühen uns darum, dass sich die Konsumenten auf die Sicherheit und eine transparente Herstellung der Produkte verlassen können“, so Johannes Beer, Leiter der Sicherheitsabteilung der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck


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