„Kammerer Hansl“: Stundentakt und gute Anschlüsse entlasten auch die P&R-Anlagen

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Großer Bahnhof herrschte bei der Eröffnung der Haltestelle Kammer-Schörfling im Jahr 2014. Jetzt bewegt der Stundentakt mehr Fahrgäste zum Einsteigen. Foto: Mac
Großer Bahnhof herrschte bei der Eröffnung der Haltestelle Kammer-Schörfling im Jahr 2014. Jetzt bewegt der Stundentakt mehr Fahrgäste zum Einsteigen. Foto: Mac
Wolfgang Macherhammer Wolfgang Macherhammer, Tips Redaktion, 26.11.2020 12:07 Uhr

SCHÖRFLING/A. Der „Kammerer Hansl“ fährt bald wieder öfter. Die Taktverdichtung der Regionalbahn mit dem Fahrplanwechsel stärkt die Region und entlastet die P&R-Anlagen in Vöcklabruck und Attnang-P. 

„Nach der Ausdünnung der Bahnverbindungen Anfang der 2000er Jahre erfolgt nunmehr vollends die Trendwende“, zeigt sich Bundesrätin Claudia Hauschildt-Buschberger von den Grünen, die sich seit Jahren für eine Attraktivierung der Kammerer Regionalbahnstrecke einsetzt, erfreut. Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember wird es auf der Strecke Vöcklabruck-Kammer-Schörfling wieder stündliche Zugverbindungen geben. An den Wochenenden sind Verbindungen im zwei-Stundentakt geplant. „Das ist eine positive Entwicklung für die Region und trägt der zunehmenden Bedeutung der Regionalbahnen für Pendler sowie Ausflügler als Alternative zum Auto Rechnung“, so Hauschildt-Buschberger. Zahlreiche Beispiele auch aus anderen Ländern zeigen, dass Bahnstrecken vor allem durch einen dichten Verbindungstakt und ein ansprechendes Tarifsystem attraktiv für die Nutzer werden. „Gerade für Pendler sind die neu angebotenen Verbindungen in der Früh reizvoll, da sie am Bahnhof Vöcklabruck gleich über Anschlusszüge z.B. Richtung Linz/Wien verfügen. Außerdem können sie sich so die schwierige Parkplatzsuche sparen“, weiß Claudia Hauschildt Buschberger. Um den „Kammerer Hansl“ für die Freizeitnutzung attraktiv zu machen, brauche es noch eine Vernetzung von Verkehrsverbund, Tourismusverband und den Atterseegemeinden.

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