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DESSELBRUNN. Für Bauern stellen bäuerliche Nebentätigkeiten, wie beispielsweise der Winterdienst, eine weitere Einkommensquelle für den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb dar.

Ursula und Stefan Pabst aus Desselbrunn mit ihren Kindern (Foto: Privat)
Ursula und Stefan Pabst aus Desselbrunn mit ihren Kindern (Foto: Privat)

Die bäuerlichen Nebentätigkeiten haben neben der eigentlichen Urproduktion eine untergeordnete wirtschaftliche Bedeutung für die Bauern. Bäuerliche Nebentätigkeiten sind also nicht für das Haupteinkommen eines bäuerlichen Familienbetriebes verantwortlich. Der Bogen spannt sich dabei vom Winterdienst, der Verarbeitung betriebseigener Urprodukte, dem Betreiben einer Mostbuschenschank, der Privatzimmervermietung (Urlaub am Bauernhof) bis hin zur Nachbarschaftshilfe. „Die Möglichkeit zur Leistung bäuerlicher Nebentätigkeiten als zweites Einkommensstandbein ist eine wesentliche Errungenschaft des Bauernbundes und der Agrarpolitik für unsere bäuerlichen Familienbetriebe“, erklärt Bauernbund-Bezirksobmann Alfred Lang.

Am Beispiel von Familie Pabst aus Desselbrunn, wo sich der landwirtschaftliche Betrieb befindet, ist das gelebte Praxis. „Durch die Möglichkeit von Nebentätigkeiten im Rahmen unseres landwirtschaftlichen Betriebes ergibt sich eine optimale Ergänzung und Nutzung der vorhandenen Maschinen und Gerätschaften. Gerade in den Wintermonaten, wo sie oft weniger im Einsatz sind, können wir damit nicht nur ein regionales Angebot der Schneeräumung für die Öffentlichkeit, die das gerne annimmt, schaffen, sondern erzielen auch Wertschöpfung für unseren Betrieb“, sagt Stefan Pabst, ein Dienstleister mit jahrelanger Erfahrung, der im Auftrag des Maschinenringes auch für die Stadtgemeinde Schwanenstadt im Einsatz ist.


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